13. September 2012. „Zeitzeugen berichten - Vom Leben im Trümmerschutt bis zum Wirtschaftswunder“ ist der Titel einer Veranstaltung am Mittwoch, 19. September, 19 Uhr, in der „Schaustelle“ des Stadtmuseums, Wilhelmsstraße 2. Die Erzählveranstaltung und Diskussion mit Heinz Schmidt, Ottokar Knierim und Walter Schulz, ist passend zu der aktuellen Sonderausstellung „Kassel lebt - trotz alledem. Eine Stadt zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Klaus Wölbling.
Zwei Kasseläner und ein Zugereister erzählen ihre persönlichen Erinnerungen an Nachkriegszeit und Neubeginn: Vom Überlebenskampf in einem zerstörten Land, einer hoffnungsvollen Radtour durch Deutschland und einer Stadt, die sich in neuem Schmuck präsentiert.
Wie war es, als die zwölf- und dreizehnjährigen Jungs zum ersten Mal den Soldaten der Siegermächte Amerika und England gegenüber standen? Welche prägenden Eindrücke hatten sie, als sie von den Dörfern, in denen sie im Rahmen der Kinderlandverschickung Schutz vor den Bombenangriffen gefunden hatten, zum ersten Mal zurückkamen in ihre zerstörte Heimatstadt? Welche Erlebnisse hatten die jungen Männer, als sich das Leben wieder normalisierte und ihre berufliche Weiterentwicklung Anlass für die Hoffnung auf ein besseres Leben bot?
Die Veranstaltung ist besonders für Schulklassen geeignet. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung für Gruppen unter den Telefonnummern 7 87-14 00 oder 7 87-41 04 wird gebeten.
(1473 Zeichen)
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de
Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.