Fünfsprachiges Flugblatt informiert über Kampfmittelsondierung
Mit einem fünfsprachigen Flugblatt, das am Montag an alle Betroffenen verteilt worden ist, informieren die Stadt Hanau und die Polizeidirektion Main-Kinzig über den Beginn der Kampfmittelsondierung auf dem Freiheitsplatz am kommenden Montag, 24. September. „Damit wollen wir die Anwohnerinnen und Anwohner schon im Vorfeld darauf vorbereiten, dass es bei einem Bombenfund auch kurzfristig zu einer Evakuierung kommen kann,“ erläutert Martin Bieberle, Leiter der Stadtentwicklung und Bürgerservice.
Auf deutsch, englisch, türkisch, russisch und serbokroatisch kündigt das Flugblatt an, dass vor der Fortsetzung der Bauarbeiten und archäologischen Grabungen die gesamte Fläche des Freiheitsplatzes auf mögliche Bomben aus dem 2. Weltkrieg untersucht werden muss. Ob und welche Bereiche bei einem Bombenfund von einer Evakuierung betroffen sind, entscheidet der Kampfmittelräumdienst allerdings erst in der aktuellen Situation vor Ort. Teams der Feuerwehr und Polizei werden in einem solchen Fall von Haus zu Haus gehen, um die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zum Verlassen der Räumlichkeiten aufzufordern sowie mit entsprechenden Flugblättern über den konkreten Ablauf und die Dauer der Maßnahme zu informieren.
Das Flugblatt wendet sich außerdem an alle Anwohner, die in einem Evakuierungsfall nicht imstande sind, eigenständig das Haus zu verlassen. Sie können sich vorab in einer Liste eintragen lassen, damit rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen veranlasst werden können. Ansprechpartner ist in diesem Fall das Projektbüro „Aktive Kernbereiche“, das auch in allen anderen Fragen rund um die Baustelle auf dem Freiheitsplatz weiterhilft. Das Team ist mittwochs von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr in den Räumen am Freiheitsplatz sowie unter der Telefonnummer 06181/ 42 89 970 erreichbar.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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