Erneuerung der Kranzplatte in Langenbochum nimmt Formen an

17.09.2012 | Herten

Vier Wochen hatte Landschaftsarchitekt Klaus Tenhofen und sein Kollege Dennis Mescher vom Büro Davids, Terfrüchte & Partner aus Essen Zeit, die Vorschläge zur Erneuerung der Kranzplatte zu besprechen. Anwohner, Gewerbetreibende der Werbe- und Interessengemeinschaft Herten-Langenbochum (WIHL) und andere Aktive aus Langenbochum brachten die Ideen beim ersten Werkstattgespräch vor.

Nun trafen sich alle beim zweiten Werkstattgespräch wieder und diskutierten den vorgestellten Entwurf: Übersichtlicher soll die Kranzplatte werden. Von beiden Seiten gut einsehbar, und dennoch als abgegrenzter Bereich erkennbar. Einbauten wie Hochbeete sollen herausgenommen werden. Stattdessen sieht der Entwurf abgegrenzte Beete mit Bäumen vor, die der Kranzplatte zusammen mit den integrierten Sitzgelegenheiten und deutlich erkennbaren Stellflächen für Fahrräder und PKW eine klare Struktur geben sollen. Die geplanten neuen Einbauten sind zeitlos schlicht, schön anzuschauen, funktionsgerecht und zudem gut zu warten. Die Anwesenden begrüßten die meisten Vorschläge und  gaben zudem weitere Anregungen. Wichtig ist ihnen eine Regelung der Parksituation, die auch für die Anwohner zufrieden stellend ist. Für die ältere Bevölkerung  sollen vor allem ausreichende Sitzmöglichkeiten und eine gute Beleuchtung geschaffen werden. Auch eine Erneuerung der Arkaden-Beleuchtung ist denkbar. Nicht anfreunden konnten sich die Anwesenden mit dem Vorschlag, den Brunnen vor dem Café Gatenbröcker durch ein schlichteres Modell zu ersetzen. Der derzeitige Brunnen wird gut angenommen, ist gerade von Kindern vielseitig benutzbar und soll bleiben. Das eingesparte Geld könne dann für andere Verbesserungen der Kranzplatte verwendet werden.

Klaus Tenhofen hat sich dies und die weiteren Anregungen notiert und wird sie so weit möglich im Erneuerungskonzept berücksichtigen. Moderiert wurde die Werkstatt von Ralf Terpoorten, zuständiger Fachbereichsleiter Planen, Bauen, Umwelt. Er dankte allen Anwesenden für ihr Engagement. „Die Richtung stimmt, an ein paar Details werden wir noch arbeiten müssen“, so sein Fazit.

Die Pläne werden nun mit Hochdruck weiterentwickelt. Im Ausschuss für Stadtentwicklung sollen die Entwurfsideen am 25. Oktober diskutiert werden. Am 10. November wird das Projekt nachmittags auf der „2. Stadtteilkonferenz Aufbruch Nord“ in der Willy-Brandt-Schule allen Interessierten vorgestellt. Der Baubeschluss für das Vorhaben ist für den 15. November geplant, die Bauarbeiten könnten so in 2013 erfolgen.

Pressekontakt: Pressestelle, Franziska Gerk (Praktikantin), Tel: 0 23 66/303-279 Mail: f.gerk@herten.de