19. September 2012. Unter dem Motto „Alles Rheuma oder was?“ findet am Dienstag, 9. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr, im Hermann-Schafft-Saal, Wilhelmshöher Allee 19 bis 21, eine Informationsveranstaltung für alle am Thema Rheuma Interessierten und davon Betroffene mit Ärzten und Experten aus Kassel und der Region statt. Einlass ist bereits ab 18 Uhr.
Der Oberbegriff Rheuma steht für ziehende und wandernde Schmerzen, die vorwiegend den Bewegungsapparat betreffen. An die 100 verschiedenen Erkrankungen sind bekannt. Hier in Deutschland leben etwa 1,5 Millionen Menschen an entzündlichen rheumatischen Erkrankungen, bei denen Gelenke und andere Organe durch Entzündungen geschädigt werden. Oft werden diese Entzündungen durch ein gestörtes Immunsystem oder Infektionen ausgelöst. Rheuma ist durch eine große Vielfalt an Symptomen gekennzeichnet und verläuft in Schüben.
Ziel ist es, die Erkrankung so früh wie möglich festzustellen und durch spezifische Therapien den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. In der Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Gespräch“ wird über die Möglichkeiten von Erkennung und Behandlung zum Beispiel bei Fibromyalgie, Lupus erythematodes und Morbus Behcet informiert. Aber auch andere rheumatische Erkrankungsbilder werden gemeinsam mit Dr. Wulf-Dieter Behnert, niedergelassener Internist und Rheumatologe, Dr. Klaus Meyer, Hausarzt, Dr. Burkhard Mai, orthopädischer Rheumatologe, Renate Wyborny, Leiterin des Fibromyalgiegesprächskreises der Rheuma Liga Ortsgruppe Kassel, Adeltraut Müller, Selbsthilfegruppe Morbus Behcet, und Gabriele Kircher, Physiotherapeutin von der Vitos Orthopädische Klinik Kassel, besprochen.
Die Patenschaft für diesen Themenabend übernimmt die AOK Hessen, moderiert wird die Veranstaltung von Martina Heis-Thonicke von der HNA. Die Veranstaltung wird mit Gebärdensprachlern besetzt. Die Organisation liegt in den Händen des Gesundheitsamts der Region Kassel.
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