Paukenschlag für musikalische Bildung
25.09.2012 | Herten
Verband deutscher Musikschulen begrüßt BMBF-Förderprogramm
„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ - Mit dem neuen Programm fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ab 2013 außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Im nächsten Jahr stellt das BMBF 30 Millionen Euro zur Verfügung. Für vier Folgejahre ist eine Steigerung auf bis zu 50 Millionen Euro geplant. Auch der Verband deutscher Musikschulen (VdM) gehört zu den Verbänden, die durch das Programm unterstützt werden.
Regionalsprecherin und Leiterin der Hertener Musikschule, Sabine Fiebig, freut sich sichtlich über diese Auszeichnung: „Als Regionalsprecherin der Musikschulen im Regierungsbezirk Münster und Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Musikschulen in NRW, ist mir bekannt, wie viele gute, qualitativ hochwertige, musikalische Projekte die Musikschulen anbieten. Diese Auszeichnung ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft und zeigt die Bedeutung der Arbeit der Musikschulen in der kulturellen Bildung“. Für die Hertener Musikschule sieht sie durch die Förderung eine weitere finanzielle, aber auch thematische Unterstützung der Arbeit.
Musikschulen wollen Arbeit mit sozial schwachen oder benachteiligten Kindern fördern
1,3 Million Schülerinnen und Schüler werden in Musikschulen unterrichtet. Der VdM hatte sich mit einem Konzept zielgruppenorientierter musikalischer Bildungsmaßnahmen der lokalen Bündnisse mit Musikschulen beworben. Dieses sieht inhaltlich die Einbeziehung aller Kinder und Jugendlichen vor. Hierzu gehören besonders auch Projekte mit geistig und körperlich Behinderten, aber auch Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten. Suchtprävention, psychische Belastung oder Erkrankung werden ebenfalls Themenschwerpunkte der Arbeit sein. Auch in Kinderheimen, Krankenhäusern, Krebs-Stationen und Hospizen sieht der VdM für sich neue Handlungsfelder.
Persönlichkeitsförderung an erster Stelle
Generell sollen bei dem neuen Programm des Ministeriums außerschulische Angebote gefördert werden, die Jugendliche an Kunst, Musik, Literatur oder an die neuen Medien herangeführt werden. Junge Menschen werden dabei in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. „Ich gratuliere allen Verbänden und Initiativen, die heute für eine Förderung ausgewählt worden sind. Gute Bildung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hohe Qualität der eingereichten Konzepte. Sie zeigen, dass gute Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der wir alle an einem Strang ziehen“, so Bundesministerin Annette Schavan bei der Bekanntgabe.
Weitere Informationen unter www.bmbf.de oder unter www.buendnisse-fuer-bildung.de sowie unter www.musikschulen.de
Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de



