
Sie sind in all den Jahren durch Höhen und Tiefen gegangen, wurden von extremen Stimmungsschwankungen überfallen und konnten so manches Mal ihren Lebensalltag kaum noch bewältigen. Aber sie haben in all dieser Zeit wertvolle Erfahrungen mit der Erkrankung gemacht. Sie wollen die Krankheit annehmen, weil sie erkannt haben, dass mit einer gezielten Therapie das Leben lebenswert ist und Spaß macht – auch wenn es nicht immer so aussah.
Im Gespräch mit Gleichbetroffenen finden sie jemanden der versteht, was es heißt, bipolar erkrankt zu sein. „Ich lebe seit über 10 Jahren mit der Krankheit und habe viel erlebt. Ich habe ich meinen Weg gefunden – dazu zählt ganz besonders, in guter ärztlicher Behandlung zu sein. Trotz der jahrelangen Erfahrungen braucht man Menschen, die verstehen und nachempfinden können. Dazu ist die Gruppe ganz besonders wichtig – eine wichtige Ergänzung zu therapeutischen Hilfen.“
Die Betroffenen, die sich beim Gründungstreffen kennengelernt haben, wollen einen Ort schaffen, an dem sich jeder traut ganz ohne Angst zu reden. Einen Ort, der jeden herzlich willkommen heißt!
Hier will man sich treffen,
um sich in vertraulicher Atmosphäre auszutauschen
um die Krankheit gemeinsam besser zu bewältigen
um Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen
um sich über das Krankheitsbild und die Behandlungsmöglichkeiten weiter zu informieren
um miteinander Spaß zu haben
Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 18. Oktober 2012 um 17.00 Uhr im Gesundheitshaus Gevelsberg, KISS-Gruppenraum, Hagener Str. 26 a statt.
Interessierte können sich bei Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd, Tel.: 02332/664029 informieren.