Kreis Steinfurt. Welche bürokratischen Hürden belasten Unternehmen besonders? Die Europäische Kommission will per Umfrage zehn „Rechtsakte“ identifizieren, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als besonders belastend empfinden.
Das europe direct Informationszentrum Steinfurt (angesiedelt bei der WESt, Wirtschaftsförderung Kreis Steinfurt) unterstützt die Aktion und lädt die Betriebe im Münsterland ein, sich an der Befragung der Europäischen Kommission zu beteiligen.
„Sagen Sie uns, was man besser machen könnte – geben Sie uns Anregungen zum Bürokratieabbau!“ lautet das Motto der Befragung. Diese soll das Prinzip „Vorfahrt für KMU“ weiter umsetzen und helfen, das rechtliche und administrative Umfeld zu vereinfachen. Anlass ist, dass viele generelle Beschwerden über durch EU-Recht verursachte Bürokratie bei der Kommission eingehen, es jedoch an konkreten Vorschlägen zum Bürokratieabbau mangele.
Zu den KMU gehören nach EU-Definition Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro.
Die Befragung „Welche zehn EU-Rechtsakte verursachen den höchsten Aufwand für KMU?“ läuft bis zum 21. Dezember 2012. Nach Abschluss wird die Kommission die Ergebnisse prüfen und überlegen, wie die Situation der KMU verbessert werden könnte.
Der Zugang zu der Befragung ist auf der Website www.eu-direct.info, dann unter „Aktuelles“ zu finden.
www.eu-direct.info
Pressekontakt: Silke Wesselmann, Tel.: 02551/69-2167