10. Oktober 2012. „Die grün-weißen Fahrräder werden auch zukünftig das Kasseler Stadtbild mit prägen. Konrad wird über den 31. Dezember 2012 hinaus – also dem Ende des Förderzeitraumes des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - fortgeführt“, davon gab sich Stadtbaurat Christof Nolda jetzt im Rahmen eines Pressegesprächs überzeugt. Mit der DB Rent GmbH, die bislang die Systemtechnik für das Kasseler Fahrradvermietsystem bereitgestellt habe, sei in intensiven Gesprächen ein Partner gefunden worden, der Konrad ab Jahresbeginn 2013 unter Übernahme des gebauten Bestandes als privatwirtschaftliches Unternehmen weiterbetreiben wolle, so Nolda weiter. Konrad behalte seinen Namen und bleibe in Kassel eine besondere Einrichtung.
Die Stadt Kassel, die im dreijährigen Förderzeitraum insgesamt eine Förderung von knapp 1,5 Millionen Euro im Rahmen des Wettbewerbs „Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme – neue Mobilität in Städten“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erhalte, habe 175.000 Euro an Eigenmitteln für die Implementierung des Systems bereitgestellt. Die Stadt werde die DB Rent bei der Akquirierung von Projektpartnern unterstützen.
Konrad sei eng an die Nahverkehrsunternehmen angebunden, bei KVG und NVV erhalten die Kunden besondere Nutzungsbedingungen. Von den bisherigen Kooperationspartnern KVG, NVV und AStA seien bereits positive Signale über eine Fortsetzung des Engagements bei Konrad gesendet worden, erklärte Stadtbaurat Nolda. Auch die Universität Kassel sehe weiterhin ein großes Potential im Fahrradvermietsystem zur Verbesserung der Mobilität für die Mitarbeiter und habe eine Werbekooperation zugesagt. Konrad sei auch ein studentisches Verkehrsmittel und stehe im Besonderen zur Erschließung für die Universität zur Verfügung. Die Studierenden beteiligen sich entsprechend dieses Angebots an den Kosten.
Mit der SMA Solar Technology AG habe zudem ein großes Wirtschaftsunternehmen Interesse bekundet, Konrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zwischen seinen zahlreichen Standorten verwenden zu wollen, teilte der Kasseler Verkehrsdezernent mit. Darüber hinaus gebe es weitere Unternehmen und Institutionen, die Konrad als Teil der betrieblichen Mobilität für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen möchten. „Gespräche mit Firmen wurden bereits geführt, einige positive Rückmeldungen sind eingegangen. Wir freuen uns über jedes Interesse von Gewerbetreibenden, die Konrad als Werbeträger nutzen und die Fährräder für ein betriebliches Mobilitätsmanagement in ihr Firmenkonzept integrieren", führte Christof Nolda weiter aus.
Auch die Bürgerinnen und Bürger könnten zur Unterstützung von Konrad beitragen. Die Mietgebühren blieben vorerst mit 50 Cent pro 30 Minuten und maximal 10 Euro pro 24 Stunden Fahrtzeit gering und böten somit ein günstiges Angebot zur Mobilität. Zudem sei und bleibe Konrad ein Angebot für den Tourismus. Die Stadt spreche bei Standorten und Tarifen mit, so Nolda.
Bisher nutzten Konrad mehr als 23.000 registrierte Kunden für knapp 160.000 Fahrten, bilanzierte der Stadtbaurat. Durch diese Ausleihzahlen könne sich Konrad in die Reihe der attraktivsten Fahrradvermietsysteme in Deutschland einreihen.
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