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Sirenenprobealarm am 30. Oktober


Ab 11 Uhr ertönt Dauerton von einer Minute/Auch Katwarn wird getestet
25. Oktober 2012

Der Landkreis Leer hat alle im Kreisgebiet vorhandenen Sirenen auf digitale Steuerung umgestellt. Mit einem Probealarm am 30. Oktober werden nun die Auslösung des Warnsystems und die aufgerüsteten Sirenen getestet. Zudem soll die Bevölkerung auf den Sinn und Zweck des Alarms hingewiesen werden.

Ab 11 Uhr werden die Sirenen in einem auf- und abschwellenden Dauerton über eine Minute, den einige noch als „Fliegeralarm“ kennen, ertönen. Danach erfolgt die Entwarnung über einen einminütigen Dauerton.

Nachdem die militärische Bedrohungslage nach der Maueröffnung im Jahre 1990 weggefallen ist, hat der Bund die Unterhaltung der vorhandenen Sirenen aus Kostengründen eingestellt. Die Sirenen dienten in erster Linie der Bevölkerungswarnung im Verteidigungsfall. Mit der Auflösung des Ostblocks war diese Gefahr nicht mehr gegeben. Die vorhandenen Sirenen wurden den Landkreisen übereignet.

Während viele Landkreise die Sirenen abgebaut haben, ist der Landkreis Leer nach wie vor gut mit Sirenen versorgt, hat sie nach und nach auf digitale Steuerung umgestellt, um diese neben der Alarmierung der Feuerwehren beim Ausfall der „Stillen Alarmierung“ auch für die Warnung der Bevölkerung im Katastrophen- beziehungsweise Großschadensfall zu nutzen.

Einem Großteil der Bürger sind aber die Bedeutungen der Sirenenwarnungen nicht mehr bekannt, so Thomas Stamm, Leiter des zuständigen Ordnungsamtes. Zumal die Probealarme seit den 80er Jahren nur noch für die Feuerwehren erfolgt sind. Mit dem Probealarm sollen die Sirenensignale wieder in das Bewusstsein der Bürger gebracht werden.

Bedeutung der Sirenensignale:

1. Feueralarm (3 Mal zu je 12 Sekunden)

2. Katastrophenalarm (auf- und abschwellender Ton, 60 Sekunden)

3. Entwarnung (Dauerton 60 Sekunden)


Für die Bevölkerungswarnung gilt der auf- und abschwellende Ton. Wenn dieser Warnton erfolgt, sollten im Ernstfall die Radiogeräte umgehend angeschaltet werden. Nähere Anweisungen erfolgen dann über die Radiosender (beispielsweise Fenster und Türen geschlossen halten). Etwaige weitere Ansagen können auch über Lautsprecherwagen erfolgen.


Für weitere Auskünfte steht die Kreisverwaltung unter den Rufnummern 0491 926-1423 und 0491 926-1422 gerne bereit.

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