26. Oktober 2012. Rechtsradikalismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit sind Themen der diesjährigen Kasseler Präventionstage. Sie sind Herausforderungen für Pädagogen und Einrichtungen der schulischen und außerschulischen Bildung. Die Auseinandersetzung darüber, warum junge Menschen ins rechtradikale Milieu abgleiten können und wie dem mit pädagogischen Mitteln begegnet werden kann, steht im Mittelpunkt aller Veranstaltungen.
Offiziell eröffnet werden die 11. Kasseler Präventionstage am Dienstag, 30. Oktober, ab 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses durch Oberbürgermeister Bertram Hilgen, gleichzeitig Vorsitzender des Kasseler Präventionsrates, und Polizeipräsident Eckhard Sauer.
Hauptreferenten der Auftaktveranstaltung sind Hans Leyendecker, Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung, sowie Prof. Dr. Dierck Borstel, viele Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld. Leyendecker hat als Journalist die Umstände der NSU-Morde in Deutschland kritisch begleitet. Prof. Borstel stellt zentrale Aussagen der Studie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" vor, in der Ausmaß, Entwicklung und Ursachen von Vorurteilen und abwertenden Denkmustern in der Bevölkerung untersucht wurden.
Abgerundet wird die Eröffnungsveranstaltung durch die Präsentation eines medienpädagogischen Filmprojektes junger Menschen aus Kassel (unterstützt von der Landesanstalt für privaten Rundfunk), die sich mit dem Thema „Rechtsextremismus“ beschäftigt haben. Darüber hinaus stellen Initiativen ihre Arbeiten aus, die deutlich machen sollen, dass Gewalt und Rechtsextremismus in Kassel keine Chance haben.
Weitere Informationen zum vollständigen Programm der 11. Kasseler Präventionstage sind im Internet unter www.stadt-kassel.de/aktuelles/meldungen/17628/ erhältlich.
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