02. November 2012. „Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“, unter dieser Überschrift setzt sich die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Gesundheit im Gespräch“ mit Depression und Manie als bipolare Störung auseinander. Beginn ist am Dienstag, 6. November, um 18.30 Uhr im Hermann-Schafft-Saal, Wilhelmshöher Allee 19-21.
Mit der Depression als eine der großen Volkskrankheiten hat sich „Gesundheit im Gespräch“ schon mehrfach beschäftigt, doch zu den bipolaren Störungen gehört auch ein Krankheitsbild, das geradezu das Gegenteil der Depression darstellt: die Manie. Beide Krankheitsbilder zählen zu den psychischen Affektstörungen und treten in der Regel episodisch auf. Während Depressionen unter anderem durch eine tieftraurige Stimmung und einem verminderten Antrieb gekennzeichnet sind, ist die manische Episode durch eine überdurchschnittliche hohe Aktivität und Rastlosigkeit mit einer gereizten Stimmung verbunden. Für die Umgebung sind manische Patienten oft noch schwerer zu ertragen als depressive.
Als Experten zu Wort kommen werden Privatdozent Dr. Michael Franz, Leiter der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bad Emstal, Dr. Petra Hummel, niedergelassene Psychiaterin, Dr. Stefan Pollmächer, Hausarzt, Dr. Peter Reinhold-Hildenhagen, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes Region Kassel sowie Horst Giesler, Leiter der Selbsthilfegruppe Angehörige bipolar Erkrankter.
Die Patenschaft für diesen Themenabend übernimmt die DAK, Moderator ist Peter Ochs, HNA. Die Veranstaltung wird mit Gebärdensprachlern besetzt. Organisiert wird „Gesundheit im Gespräch“ vom Gesundheitsamt.
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