Bocholt, 07. November 2012
Veranstaltung: „Wo geht’s denn hier nach Königsberg?“
Kriegstraumatische Folgen bei Senioren und der Umgang damit / Informationstag für pflegende Angehörige und Fachkräfte am 27. November im Rathaus
Bocholt (PID).
Das Bocholter "Netzwerk Demenz" lädt am Dienstag, 27. November, zu einem Informationstag ein. Thema sind kriegtraumatische Folgen bei Senioren und der Umgang damit. Angesprochen sind insbesondere pflegende Angehörige. Neben Fachreferaten besteht die Möglichkeit zum Austausch. Beginn ist um 14 Uhr im Rathaus am Berliner Platz. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich im Seniorenbüro der Stadt, bei der VHS sowie bei den Partnern des "Netzwerk Demenz".
Hauptreferent Dr. Udo Baer wird unter dem Titel „Wo geht’s denn hier nach Königsberg?“ das Thema Kriegstraumata und die Folgen daraus in den Mittelpunkt seines Vortrages stellen. Zwei von drei Menschen über 75 Jahren haben im 2. Weltkrieg und der unmittelbaren Nachkriegszeit traumatische Erfahrungen erlebt, die bis in die Gegenwart Auswirkungen haben. Diese Traumafolgen sind unsichtbare “Regisseure” hinter dem Verhalten älterer Menschen, das unerklärlich erscheint. Das Wissen um die kriegstraumatischen Erfahrungen und ihren Auswirkungen erleichtert den Umgang mit den älteren Menschen. Auf den Vortrag aufbauend wird es weitere Informationen zur Möglichkeit des Umgangs mit traumatischen Erlebnissen geben.
Bürgermeister Peter Nebelo wird die Veranstaltung eröffnen. Für Musikbegleitung in den Pausen sorgt Chris Paus. Nähere Infos unter Tel. 02871/953 520 oder -758.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Pressesprecher Karsten Tersteegen, Telefon 0 28 71 95 33 27, E-Mail: karsten.tersteegen@mail.bocholt.de