07. November 2012. Aufgrund des Anstiegs der Asylbewerberzahlen und des weiter zu erwarteten Zustroms von Flüchtlingen ist auch die Stadt Kassel dringend auf der Suche nach geeigneten Unterkünften. Wie ein Stadtsprecher mitteilte, komme man mit den bisherigen Unterbringungsmöglichkeiten nicht aus. „Die Zahl, die der Stadt zugewiesenen Asylbewerber für das 2. Halbjahr 2012 ist auf 107 Personen angehoben worden.“ Die Aufnahmekapazität der Gemeinschaftsunterkunft mit rund 130 Flüchtlingen sei bereits voll ausgeschöpft.
Alle in Frage kommenden städtischen Immobilien werden zurzeit überprüft, ob sie „mit vertretbarem Aufwand“ als Übergangsheim hergerichtet werden können, so der Sprecher weiter. Auch Hotels und Pensionen sowie Besitzer von Ferienwohnungen in Kassel habe man bereits kontaktiert.
„Die Zeit drängt - darum wenden wir uns auch insbesondere an die Immobilienbesitzer in der Stadt“, erklärte der Sprecher. Wer infrage kommenden Wohnraum zur Anmietung durch Flüchtlingsfamilien anbieten oder größere Mietobjekte zur Einrichtung einer Aufnahmeunterkunft zur Verfügung stellen könne, möchte sich umgehend mit dem Sozialamt der Stadt Kassel (Ansprechpartner sind Gerhard Harbusch und Mario Neumann, Tel. 0561/787 - 5001 und 5002) in Verbindung setzen.
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