Neue Sonderausstellung im Naturkundemuseum Kassel - „Monster? - Nessie, Bigfoot und Kraken auf der Spur“

15. November 2012. Auge in Auge mit wilden Affenmenschen in den Wäldern oder mit Seeungeheuern in den Tiefen des Ozeans? Die neue Sonderausstellung des Naturkundemuseums, Steinweg 2, macht es möglich! Ab Sonntag, 25. November, 17 Uhr, treffen die Besucher auf einzigartige, in dieser Form erstmals zusammen gestellte Inszenierungen meist riesiger sagenhafter Tiere. Die fantastischsten Wesen wurden zusammen mit externen Künstlern von den Wissenschaftlern und Präparatoren des Naturkundemuseums in lebensechten, faszinierenden Nachbildungen erstellt. Doch was ist dran an den uralten Legenden und neueren Sichtungen von mysteriösen Lebewesen? Die Ausstellung geht den Geschichten auf den Grund, bietet Fakten und mögliche Erklärungen.

Auf der Suche nach dem Ursprung legendärer Geschöpfe begegnen die Besucher zwar am Anfang fantastischen Gestalten wie Zyklop, Einhorn und Drache; diese sind aber biologisch unglaubhaft und reine Legenden. Ab hier verfolgt die Ausstellung daher nur noch zoologisch mögliche Lebensformen und wandelt auf den Spuren der sogenannten Kryptozoologie. Diese versucht anhand von unerklärlichen Überresten, verwackelten Bildern und Augenzeugenberichten die Existenz von Tieren zu beweisen, die als ausgestorben gelten oder noch nicht wissenschaftlich beschrieben sind. Und manchmal haben sie Erfolg!

Die Besucher gehen durch eindrucksvolle Szenarien mit lebensgroßen und detaillierten Rekonstruktionen mysteriöser oder real existierender „Monster“. Sie begegnen dem riesigen Ungeheuer von Loch Ness, dem legendären Bigfoot in einem nordamerikanischen Wald und einer gewaltigen Seeschlange auf dem offenen Meer. Im Dunkel der weitgehend unerforschten Tiefsee treffen die Besucher dann auf unbestreitbare Riesen: den gigantischen, zehn Meter langen Riemenfisch oder den fantastischen Riesenkalmar. Auch der erst 1976 entdeckte Riesenmaulhai ist hier zu sehen. Wenn solch große Tiere so lange unentdeckt im Meer leben konnten – was erwartet uns dann noch? Den Abschluss der Ausstellung bilden ausgestorbene Tiere und eine Menschenart, die von hoffnungsvollen Kryptozoologen immer noch gesucht werden. Gibt es noch Beutelwölfe auf Tasmanien und letzte Moas auf Neuseeland? Oder gibt es gar noch den Zwergmenschen Orang Pendek? Mitten in einer großen Dschungel-Inszenierung treffen die Besucher auf eine so lebensechte Nachbildung des Zwergmenschen, wie sie erst seit kurzem präparatorisch möglich geworden ist. Originale ausgerotteter Arten mahnen hier gleichzeitig, wie die Tierwelt durch den Einfluss des Menschen rasant verarmt.

Selbstverständlich gibt es wieder eine ganze Reihe von Führungs- und Workshopangeboten für Gruppen sowie weitere pädagogische Veranstaltungen. Vorträge und Großveranstaltungen wie „Tanz den Bigfoot“ oder das „Monster-Fest“ runden das Angebot ab. Ein Kinderquiz leitet durch die Ausstellung und beim Gewinnspiel können attraktive Preise gewonnen werden. Information und Anmeldung für Führungen und Veranstaltungen unter der Telefonnummer 7 87-40 66, E-Mail naturkundemuseum@stadt-kassel.de, www.naturkundemuseum-kassel.de

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