20. November 2012. Im Eingangsbereich des städtischen Kleinods „Sophie-Henschel-Platz“ an der Wilhelmshöher Allee wurden jetzt im Auftrag des Umwelt- und Gartenamtes Sanierungsarbeiten vorgenommen. So wiesen die Köpfe der zwei schlanken Backsteinpfeiler im Entree Beschädigungen auf, eine bekrönende Vase auf einem Pfeiler fehlte komplett. Mittels eines Hubsteigers wurden die Köpfe zunächst demontiert, dann gereinigt und durch fehlende Klinkerverblender ergänzt. Auch die zweite fehlende Vase auf dem linken Pfeiler konnte neu hinzugefügt werden. Hierfür wurde zuvor ein Abguss der vorhandenen historischen Vase erstellt.
Zur weiteren Aufwertung des „Sophie-Henschel-Platzes“ wird in Kürze die kleine Fläche im Eingangsbereich mit historischem Basalt-Kleinpflaster befestigt. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Steinmetz- und Pflasterarbeiten auf rund 30.000 Euro.
Hintergrund: Sophie Henschel stiftete 1908 das Rot-Kreuz-Krankenhaus mit den davor liegenden Grundstücken. Nach ihrem Tod ließ ihr Sohn Karl Anton Theodor Henschel eine Umrandung um die Fläche errichten und der Platz wurde als Sophie-Henschel-Platz benannt. Ab 1923 wurden um den Platz symmetrisch zum Krankenhaus die Backsteingebäude gebaut, die damals das Sophie-Henschel-Stift enthielt und unter anderem Wohnhof für Werksangestellte waren.
Heute gilt der Sophie-Henschel-Platz als Kulturdenkmal aus künstlerischen, städtebaulichen und geschichtlichen Gründen.
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