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documenta-Stadt Kassel

„Gemeinsam gegen häusliche Gewalt“ – Versandaktion zum 25. November

23. November 2012. In diesen Tagen erhalten viele Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten Post von Gesundheits- und Frauendezernentin Anne Janz. Inhalt ist unter anderem die Broschüre „Gemeinsam gegen häusliche Gewalt“. Anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November möchte Stadträtin Janz diese Berufsgruppen weiter für das Thema sensibilisieren. „Ärztinnen und Ärzte sind oft erste Ansprechpartner für gewaltbelastete Frauen“, so die Dezernentin. „Ich möchte sie daher ermutigen, die Frauen anzusprechen und auf Unterstützungsmöglichkeiten hinzuweisen.“

Die genannte Broschüre zur Interventionsarbeit in der Region Kassel, herausgegeben vom hiesigen Runden Tisch gegen häusliche Gewalt, ermöglicht eine schnelle Orientierung im lokalen Hilfesystem. Alle am Netzwerk beteiligten Institutionen werden mit ihrer Funktion und ihren Hilfsangeboten aufgeführt, die Kontaktdaten zur Verfügung gestellt.

„Gewalt als ein zentraler Risikofaktor für die Gesundheit von Frauen und die Schlüsselrolle des Gesundheitsbereichs für das Anbieten von Hilfe rücken immer stärker ins Bewusstsein. Bundesweit gibt es verschiedene Modellprojekte und durch die Zusendung der Broschüren wollen auch wir hier in Kassel ein entsprechendes Zeichen setzen“, erklärte Janz.

Das Polizeipräsidium Nordhessen erfasste im Jahr 2011 1064 Fälle von häuslicher Gewalt. Überwiegend handelte es sich um Körperverletzungen (788), davon wurden 144 als gefährlich und schwer eingestuft (Quelle: Jahresbericht Häusliche Gewalt/Stalking 2011, hg. vom Hessisches Landeskriminalamt). Wie bei Vergewaltigungen, so ist auch bei der häuslichen Gewalt nach wie vor von einer sehr hohen Dunkelziffer auszugehen. „Viele Frauen gehen nicht den Weg zur Polizei. Daher ist das Schaffen von vielen Zugängen zum Hilfesystem, auch über den Gesundheitsbereich, so wichtig“, sagte Janz abschließend.

Weitere Infos: www.gesundheit-und-gewalt.de



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