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Ausstellungseröffnung "Gewalt und Idylle"
bis 20. Dezember im Rathaus Borken
27. November 2012. Zum internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ eröffnete gestern Bürgermeister Rolf Lührmann die Ausstellung "Gewalt und Idylle" vor dem Bürgerbüro im Rathaus. In seinen Eröffnungsworten begrüßte Lührmann, "dass diese Ausstellung noch einmal einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt wird". Die beeindruckende Ausstellung, die vor kurzem im Stadtmuseum Borken zu sehen war, ist bis zum 20. Dezember im Rathaus Borken zu sehen.
Bärbel Rotgeri, Kunstlehrerin am Gymnasium beschrieb die Entstehungsgeschichte des Kunstprojektes. Sechs Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Kunst der Jahrgangsstufe Q1 am Gymnasium Remigianum haben sich ein Jahr mit dem Thema auseinander gesetzt, eigene Fragestellungen entwickelt und persönliche Themen gefunden, die von Kindheit und Sucht über Prostitution, Schicksal und Trauer bis zum Auge als Bild der Seele reichen. Ihre Bildvorstellungen haben sie mit unterschiedlichen Mitteln und Materialien umgesetzt. Die jungen Künstlerinnen und Künstler informierten gestern in guter Atmosphäre über den künstlerischen Prozess ihrer Arbeiten und erläuterten ihre Kunstobjekte. Die Kooperationspartner, die kfd und die evangelische Frauenhilfe, bedankten sich für eine erneute Präsentationsmöglichkeit der Ausstellung im Rahmen von "NEIN zu Gewalt". "Ich habe in meiner Ehe viel Gewalt erlebt! Ich bin sehr berührt und was mich am meisten überrascht und erfreut hat ist die Tatsache, dass es so junge Menschen sind, die sich mit diesem Thema befasst haben!", so eine Besucherin.
Weitere Veranstaltungen, die in Borken von der Gleichstellungsstelle der Stadt geplant sind:
- Dienstag, 27. November 2012,
- Mittwoch, 28. November 2012
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