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Hanau, 28. November 2012
Neue Einfamilienhäuser für den „Goldacker“
Magistrat stimmt vorhabenbezogenem Bebauungsplan zu

Zweigeschossige Doppelhaushälften und Reihenhäuser sollen in Klein-Auheim östlich der Straße „Am Goldacker“ entstehen, nachdem dort die fünf leerstehenden Wohngebäude der Baugesellschaft Hanau abgerissen worden sind. Das Verfahren für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan, dessen Konzeption auf gemeinsame Überlegungen der Aschaffenburger Firma Dreger GmbH und der Stadtplanung zurückgeht, hat der Magistrat am Montag auf den Weg gebracht. Das Unternehmen, das in Großauheim bereits ein ähnliches Konzept in der „Waldwiese“ erfolgreich realisieren konnte, will nun auch das rund 6.500 Quadratmeter große Areal im Nachbar-Stadtteil Klein-Auheim vermarkten. Der Ortsbeirat und die Stadtverordnetenversammlung werden sich mit dem Aufstellungsbeschluss noch in den Dezember-Sitzungen beschäftigen.

Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky erläuterte, ist für die Gesamtstadt Hanau, aber besonders auch für die Stadtteile ein unverändert hohes Interesse an Wohnraum für Familien zu verzeichnen. In Zusammenarbeit mit renommierten Bauträgern sei es bisher gelungen, auch durch die Umnutzung bisher gewerblich genutzter Flächen oder durch die Neustrukturierung bisheriger Wohnbauflächen dieser Nachfrage zu begegnen. Die erfreuliche Entscheidung des Immobilienunternehmens, nach dem Großauheimer ein weiteres Neubau-Projekt zu realisieren, füge sich in diese Strategie ein und sei zudem ein deutlicher Beleg für die positive Erwartungshaltung des Investors an die Entwicklung Hanaus.

Erst im Oktober hatte der OB bei einem Stadtteiltreffen dem Ortsbeirat in Aussicht stellen können, dass sich für die fünf leerstehenden Gebäude der Baugesellschaft Hanau am Goldacker endlich eine Lösung abzeichne und ein „interessantes Kaufangebot“ vorliege. Inzwischen seien die Verhandlungen zwischen dem Bauträger Dreger GmbH und der Baugesellschaft erfolgreich abgeschlossen worden.

Die aktuellen Pläne des Investors sehen vor, die dreigeschossigen, nach heutigem Anspruch an Wohn- und Gebäudequalität nicht mehr zeitgemäßen Häuser, die seit Ende der 90er Jahre im Besitz der Baugesellschaft Hanau waren, abzureißen, um Platz für acht Doppelhaushälften im nördlichen Bereich der Fläche sowie weitere 20 Reihenhäuser in vier Hausgruppen zu schaffen. Alle Wohneinheiten sollen über eine zentrale Heizanlage versorgt werden, die mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929

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