Der erste Frost naht und auch Müll kann gefrieren
29.11.2012 | Herten
Tipps des Zentralen Betriebshofes für Mülltonnen im Winter
Der Winter steht vor der Tür. In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen weiter zurückgehen und den Gefrierpunkt erreichen. Bei derart niedrigen Temperaturen besteht die Gefahr, dass insbesondere Bioabfallbehälter einfrieren und der Abfall an der Tonnenwand und am Boden festfriert. Aber auch Restabfallbehälter können einfrieren.
Vera Zimmermann, Abfallberaterin am ZBH erklärt: „Es kann vorkommen, dass unsere Mitarbeiter die Behälter, trotz aller Bemühungen nicht oder nur teilweise leeren können.“ Sie bittet um Verständnis dafür, dass bei über 1.000 Behältern pro Tag, keine Möglichkeit besteht, sich um einzelne Tonne zu kümmern.
Was sich bei der Leerung und mehrfachen Rütteln der Tonnen nicht löst, bleibt im Behälter. So festgefrorene Tonnen können leider nicht noch einmal anfahren werden. Da die Kunststofftonnen bei Frost hart und brüchig werden führt ein zu hartes Rütteln und Ausklopfen der Tonnen zu Rissen und Beschädigungen. Die Behälter sind dann unbrauchbar und müssen entsorgt werden.
Sie rät, feuchte Küchenabfälle möglichst in Zeitungspapier oder Papiertüten einzuwickeln. Eine Lage zerknülltes Zeitungspapier oder Eierkartons aus Pappe helfen ebenfalls, den Inhalt aufzulockern und Feuchtigkeit aufzusaugen. Nach Möglichkeit sollten die Behälter an einem windgeschützten Standplatz oder nah an der Hauswand stehen.
Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de



