
(pen) „Mit dem Nikolausball wollen wir unsere diesjährige Veranstaltungsreihe ´Demenz - miteinander reden, lachen, tun und leben´ gemeinsam mit allen Mitgliedern des Arbeitskreises, mit Interessierten und tanzbegeisterten Menschen mit und ohne Demenz, mit und ohne Rollstuhl abschließen und unser Motto noch einmal beschwingt in die Tat umsetzen.“ Pia Grebe vom Arbeitskreis Demenz würde sich freuen, wenn am Donnerstag, 6. Dezember, möglichst viele den Weg zum Ennepetaler Tanz Club im Haus Ennepetal finden würden. Auftakt ist um 15 Uhr, Schlussakkord um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei und die Räume sind mit Rollstühlen zu erreichen.
In angenehmer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen, kann zu altbekannter Musik mal wieder das Tanzbein geschwungen werden. Der erfahrene DJ Klaus Schäfer animiert zu Walzer, Fox und Cha-Cha-Cha. „Dabei dürfte so manche Erinnerung wieder lebendig werden und kaum jemand wird still sitzen bleiben“, sind sich die Veranstalter sicher. Neben dem Paartanz werden auch Gruppen- und Einzeltänze angeboten. Und: Selbst wer nicht mehr so beweglich ist, kommt auf seine Kosten.
Den Ennepetaler Tanz-Club, der sich dem Arbeitskreis für dieses Angebot als Kooperationspartner zur Verfügung stellt, gibt es seit 1976, seit sechs Jahren verfügt der Verein über eigene Club-Räume im Haus Ennepetal. Diese bieten neben der Tanzfläche genügend Sitzmöglichkeiten für das gesellige Bei¬sammensein. Wer vorab einen Einblick bekommen möchte, findet den Club im Internet unter www.etc-rot-gold.de.
Nachfragen zum Nikolausball beantworten der Ennepetaler Tanz-Club (02333/806 25) oder Pia Grebe/Haus am Steinnocken (02333/6039 46).
Stichwort Arbeitskreis Demenz
Der Arbeitskreis Demenz ist ein Zusammenschluss von Mitarbeitern aus dem ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsbereich, von Ärzten, Beratern, Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen. Die Teilnehmer wollen das Thema Demenz öffentlich machen, Wissen und Erfahrungen weitergeben, Ängste abbauen, neue Impulse aufgreifen und Ideen auf den Weg bringen. „Für Erkrankte“, so die Mitglieder des Arbeitskreises, „sollte Demenz kein Grund sein, sich zu schämen oder gar zurück zu ziehen. Gesunde sind gefordert, mit Verständnis und klugen Ideen Beiträge zu leisten, damit die Betroffenen möglichst lange selbstständig ihren Alltag bewältigen können und mit Unterstützung in ihrer vertrauten Umgebung weiterleben können.“
Auch in diesem Jahr hatten es sich die Mitglieder des Arbeitskreises zur Aufgabe gemacht, einzelne Aspekte aus dem Themenfeld „Demenz“ aufzugreifen und mit einer Reihe von zehn Veranstaltungen zu vertiefen. Die Botschaft: „Demenz gehört nicht ausgegrenzt, um zu verstehen müssen wir näher rücken, hinschauen, miteinander ins Gespräch kommen.“