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documenta-Stadt Kassel

Fahrradvermietsystem Konrad wird fortgesetzt

21. Dezember 2012. Das Kasseler Fahrradvermietsystem „Konrad“ wird fortgesetzt und künftig von der DB Rent GmbH betrieben. Nachdem der Magistrat der Stadt Kassel am Montag zugestimmt hat, wurde der Vertrag mit DB Rent inzwischen unterschrieben, berichtet Stadtbraurat Christof Nolda.

Das Fahrradvermietsystem Konrad war am 29. März 2012 nach einer mehrwöchigen Testphase als vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördertes Modellprojekt der Stadt Kassel offiziell ins Leben gerufen worden. „Fahrradfahren ist die ökonomischste Art, sich in der Stadt fortzubewegen“, erklärt Nolda. Mit „Konrad“ habe man ein entsprechendes Angebot als Teil des öffentlichen Nahverkehrs installiert und ein Jahr lang bewiesen, dass das funktioniert. Nolda: „Konrad ist ein Stück Kassel geworden. Wir sind froh, dass es mindestens für drei weitere Jahre fortgesetzt wird.“

Das Fahrradvermietsystem wird künftig von der DB Rent GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutsche Bahn AG, in privatwirtschaftlicher Verantwortung weitergeführt. Bislang hatte DB Rent die Systemtechnik für Konrad zur Verfügung gestellt. Stadtbaurat Nolda dankte allen an dem Projekt Beteiligten für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten und deren weitere Unterstützung, unter anderem der KVG AG, dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) sowie der Universität Kassel und dem Allgemeinen Studierenden-Ausschuss der Universität.

Dank „Konrad“ könne sich Kassel in der Frage zukunftsweisender Stadtmobilität nicht nur mit Weltstädten wie Paris, London und Mailand messen. Die Leihfahrräder tragen auch dazu bei, dass das Stadtjubiläum und vor allem der Hessentag im kommenden Jahr ein Stück klimabewusster gefeiert werden können, erklärte Nolda.

Hintergrund: Das Fahrradvermietsystem Konrad

Insgesamt 500 Räder stehen an 50 Stationen zur Verfügung. Konrad kann nur an gekennzeichneten Stationen gemietet und zurückgegeben werden. Es besteht aber die Wahl, an welcher der 50 Stationen Konrad wieder abgegeben wird. Vor der ersten Nutzung muss man sich online im Internet oder telefonisch registrieren. Für die Online-Registrierung können die Terminals im ICE-Bahnhof, im Hauptbahnhof oder am Friedrichsplatz genutzt werden. Bei der telefonischen Registrierung hilft Ihnen auch gerne das Personal des Kundenservice-Centers. Benötigt wird die Nummer der EC-Karte, der Kreditkarte oder des Personalausweises sowie die Kontodaten. Bei der Miete wird der registrierte Kunde beim Anruf an der Rufnummer erkannt. Durch die für jedes Fahrrad individuelle Telefonnummer erkennt das Callcenter direkt, welches Rad gemietet werden soll und schaltet dieses frei. Unterwegs kann das Schloss jederzeit verriegelt und durch Eingabe eines persönlichen Codes wieder geöffnet werden. Der Mietvorgang wird beendet, wenn Konrad in einer beliebigen Station abgestellt und nach dem Verriegeln des Schlosses die Rückgabetaste gedrückt wird. Ein direkter Anschluss an die vorhandenen Bügel ist dabei nicht erforderlich, falls diese alle belegt sein sollten. Außerhalb einer Station ist die Rückgabe nicht möglich. Die Konrad-Nutzung wird im 30-Minuten-Takt abgerechnet. Jede angefangene 30-Minuten-Einheit kostet 0,50 Euro. Innerhalb 24 Stunden wird jedoch höchstens ein Mietpreis von zehn Euro berechnet. Auf der Rückseite von NVV-Einzelfahrkarten, 5er Tickets, Tagestickets, Wochen- und Monatskarten befinden sich Guthabencodes. Jeder Code lässt sich unter www.konrad-kassel.de oder mit der Konrad-App (Android, IPhone) in Guthaben für eine kostenfreie 30-Minuten-Mieteinheit umwandeln Besitzer einer NVV-Jahreskarte erhalten ein Konrad-Mietguthaben von monatlich zehn Euro.

www.konrad-kassel.de



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