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2500 Menschen in Lohn und Brot gebracht


Jahresrückblick 2012, Teil 3: Zentrum für Arbeit macht Arbeitslose für Jobs wieder fit / Schulen und Betriebe arbeiten zusammen
28. Dezember 2012

Das Zentrum für Arbeit (ZfA) des Landkreises Leer brachte in diesem Jahr 2500 Menschen in Lohn und Brot, die lange arbeitslos waren. Sie gehen jetzt einer so genannten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Das heißt in der Praxis: Diese Männer und Frauen erhalten einen Lohn und zahlen in die Renten-, Kranken- und Pflege- und Arbeitslosenversicherung ein.

Das Leeraner Zentrum für Arbeit hat als eine der wenigen Behörden seiner Art in Niedersachsen die mit dem Land vereinbarten Ziele erreicht. Landrat Bernhard Bramlage sagt dazu in seinem Jahresrückblick: „Diese Leistung ist umso höher einzustufen, weil die Bundesregierung ihre Zuschüsse für die Eingliederung in den Arbeitsmarkt gekürzt hat.“

Er misst dem neuen „Aktivzentrum“ eine hohe Bedeutung am Erfolg bei. Dort werden Langzeitarbeitslose für ihre Jobs fit gemacht. Bramlage hebt auch die Zusammenarbeit mit der grenznahen niederländischen Gemeinde Oldambt hervor, an der sich die Ämter für Wirtschaftsförderung auf beiden Seiten beteiligen.

Die Arbeitgeberteams des ZfA und der Abteilung „Werk en Inkomen“ im Oldambt informieren sich gegenseitig über geeignete offene Arbeitsstellen. Sie wollen diese Zusammenarbeit unter dem Titel „Netzwerk No(o)rd“ im neuen Jahr weiter ausbauen.

 

- Schulen und Betriebe arbeiten zusammen

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen läuft gut an. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer möchte sie deshalb verstärken und mehr Firmen dafür gewinnen. Der Plan der Wirtschaftsförderer gründet auf das erfolgreich gestartete Projekt „Junge Ems-Achse mit Zukunftsideen“.

Im April haben drei Unternehmen mit zwei Schulen Kooperationsverträge abgeschlossen: Die Reederei Briese und der Software-Entwickler Orgadata mit dem Ubbo-Emmius-Gymnasium und der Verpackungshersteller Neemann mit der Möörkenschule, einer Realschule. Ziel der Zusammenarbeit: Schüler lernen das Berufsleben und Berufe kennen, Unternehmen haben die Chance, künftige Auszubildende zu gewinnen und Nachwuchskräfte frühzeitig an die Region zu binden. Die ersten Erfahrungen auf beiden Seiten versprechen viel.

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