Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 07. Januar 2013
Abriss von Gebäuden und Baumfällungen an der Dodendorfer Straße
Erschließung des SKET-Altstandortes SKET „Freie Straße“ beginnt

Ottostadt Magdeburg.

 

Am 24. Juni 2010 hat der Stadtrat die geförderte Erschließung des ehemaligen SKET-Areals an der Freien Straße beschlossen. Damit die dafür erforderlichen Bauarbeiten im Frühjahr 2013 starten können, muss jetzt das Baufeld beräumt werden. Dafür müssen Gebäude abgerissen und Bäume gefällt werden.

 

Die Landeshauptstadt Magdeburg beabsichtigt die Wiederbelebung des industriellen Altstandortes „SKET – Freie Straße“ und möchte durch den Bau von Erschließungsstraßen dem zunehmenden Interesse einer wirtschaftlichen Vermarktung gerecht werden.

 

Der Standort SKET Freie Straße im Herzen Magdeburgs blickt auf eine lange Vergangenheit zurück und trug wesentlich zur industriellen Entwicklung Magdeburgs bei. Aufgrund fehlender Erschließungsanlagen konnte das Gebiet „SKET - Freie Straße“ seit seiner Aufgabe als industrieller Produktionsstandort im Jahr 1996 nicht weiter entwickelt werden. Die verkehrliche Erschließung des industriellen Altstandortes ist jedoch unbedingt erforderlich, um derzeitige und künftige Wirtschaftsverkehre so zu lenken, dass eine effektive Erweiterung bestehender Unternehmen sowie eine Neuansiedlung von Firmen möglich ist und die Durchfahrung der nördlich angrenzenden Wohn- und Mischgebiete durch Wirtschaftsverkehre auf ein Minimum begrenzt wird. Darüber hinaus muss als Voraussetzung für eine Wiederbelebung des Altstandortes eine zeitgemäße Medienerschließung erfolgen.

 

Das Erschließungsgebiet umfasst eine Gesamtfläche (brutto) von ca. 43,2 ha und eine Nettofläche von ca. 41,5 ha. Die Landeshauptstadt plant für die innere Erschließung des ehemaligen Gewerbegebietes den Bau einer neuen Ost-West-Verbindung zwischen der Dodendorfer Straße und der Freien Straße sowie weiterführend bis zu den an den Gleisanlagen der Deutschen Bahn gelegenen Firmengrundstücken.

 

Die Straßenanbindung des Gewerbegebietes an die Dodendorfer Straße in Höhe des Fermersleber Weges soll durch den Bau eines Kreisverkehres verkehrssicher erfolgen. Die alte „Freie Straße“ wird auf einer Länge von ca. 510 m ab der Marienstraße in südliche Richtung neu ausgebaut und an die neue Ost-West-Verbindung angeschlossen.

 

Für die äußere Erschließung wird der innerstädtische Verkehrsknoten Salbker Straße/Dodendorfer Straße für den Fußgänger- und Radverkehr entsprechend ertüchtigt. Geplant ist auch der Ausbau des Gehweges auf der Nordseite der Salbker Straße zwischen der Dodendorfer Straße und der Freien Straße, wodurch eine sichere fußläufige Erreichbarkeit des Gewerbegebietes auch aus südlicher Richtung ermöglicht werden soll.

 

Die straßenseitigen Erschließungsmaßnahmen sollen im ersten Quartal 2013 begonnen werden. Einen ersten Hinweis auf diese geplanten Baumaßnahmen kann man bereits auf einem Bauschild an der Salbker Straße/Freien Straße, im Bereich zur ehemaligen Zufahrt auf das SKET-Gelände, finden. Bevor die Straßenbaumaßnahmen begonnen werden können, muss das Baufeld beräumt werden. Dazu müssen das ehemalige Laborgebäude und die ehemalige Trafostation abgerissen werden.

 

Ebenso müssen entlang der Dodendorfer Straße für den Bau des neuen Kreisverkehres drei Bäume gefällt werden. Auf dem ehemaligen SKET-Gelände müssen weitere 24 Bäume fachgerecht gefällt und vorhandenes Strauchwerk gerodet werden. Diese Baumfällungen beginnen in der 2. Kalenderwoche 2013. Eine Genehmigung des Umweltamtes für diese Maßnahmen wurde mit Auflagen (Ersatzpflanzungen) erteilt.

 

Mit der Erschließung des ehemaligen SKET Areals soll das Gewerbegebiet für die Produktionserweiterung bestehender Unternehmen und Neuansiedlungen von Investoren vermarktungsgerecht entwickelt werden. Das Gewerbegebiet ist und wird verkehrstechnisch gut angebunden. Transporte sind von diesem Standort aus durch die bestehende direkte Anbindung an das Schienennetz der Deutschen Bahn AG auch europaweit möglich. Ebenso wird sich über die geplanten Straßen im Gewerbegebiet die Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz (Magdeburger Ring, A 2 und A 14) zukünftig verbessern.

 

Die Baumaßnahme wird mit einer öffentlichen Finanzierungshilfe der wirtschaftlichen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit 80 % gefördert.

 



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