Feuerwehr probte im Wissenschaftshafen die Brandbekämpfung in einem Chemikalienlager
Katastrophenschutzübung 2013
Im Rahmen der jährlichen Ausbildung der Katastrophenschutzeinheiten hat die Magdeburger Feuerwehr heute eine planmäßige Übung mit 116 Beteiligten durchgeführt. Dabei wurde simuliert, welche Maßnahmen nach dem Brand in einem Gefahrenstofflager ergriffen werden müssen, um eine Gefährdung Magdeburgs durch eine Rauchgaswolke zu verhindern. Die Erkenntnisse der Übung fließen in die künftige Katastrophenschutzplanung ein.
An der Übung nahmen insgesamt 116 Einsatzkräfte der Magdeburger Berufsfeuerwehr, der drei Freiwilligen Feuerwehren Diesdorf, Südost und Beyendorf/Sohlen sowie zwei messtechnische Spezialeinheiten des Instituts der Feuerwehr Heyrothsberge und der Feuerwehr Dortmund teil.
Das Szenario der Übung war der Brand eines Chemikalienlagers im Wissenschaftshafen, bei dem Mitarbeiter bei ersten Löschversuchen verletzt oder vom Brandrauch eingeschlossen werden sowie unbekannte Chemikalien miteinander reagieren. Bei dem Versuch, Lagergut aus der Halle in einen Lkw zu transportieren, werden weitere Chemikaliengebinde beschädigt. Durch die Brandbekämpfung entsteht kontaminiertes Löschwasser. Gefährliche Rauchgase und Chemikaliendämpfe werden durch den Wind in das Zentrum der Stadt getrieben.
Übungsziele waren unter anderem das Einsatztraining und die Rettung von Menschen beim Brand von gefährlichen Gütern, die Zusammenarbeit mit externen Spezialeinheiten, die Entnahme von Chemikalienproben und deren Untersuchung, die Integration von Freiwilligen Feuerwehren in die Brandbekämpfung und Menschenrettung und die fachgerechten Dekontamination von Einsatzkräften.
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