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Eltern kämpfen für NRW-Prinzip „Kurze Wege – Kurze Beine“ in Borkener Grundschulen
Elterninitiative will Unterschriften an Bürgermeister Lührmann am Montag, den 21.01.2013, um 9:30 Uhr im Rathaus übergeben
18. Januar 2013. Das 8. Schulrechtsänderungsgesetz hat für die Borkener Grundschulen im Ergebnis die Folge, dass durch die Einführung der Klassenrichtzahl nicht die nach den Anmeldungen notwendigen 16, sondern nur 15 Klassen gebildet werden dürfen. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Klassenbildung in der Astrid-Lindgren Grundschule im Ortsteil Borkenwirthe/Burlo und auf die Engelrading Grundschule im Ortsteil Marbeck. An einer dieser beiden Grundschulen müsste eine Klasse eingespart werden mit der Folge, dass Schulkinder abgewiesen werden müssten, da die Klassenobergrenze von 29 Schülerinnen und Schülern überschritten würde. In der Astrid-Lindgren Grundschule müssten bei 32 Anmeldungen drei Kinder abgewiesen werden, in der Engelrading Grundschule bei 33 Anmeldungen vier Kinder. Eine Ausnahmegenehmigung ist gesetzlich nicht vorgesehen. Mehrfache Kontakte und Gespräche mit der Schulaufsicht waren bisher erfolglos.
Die bestehenden Regelungen gehen eindeutig zulasten der betroffenen abgewiesenen Kinder. Die Kinder werden von Ihrem Freundeskreis aus dem Ortsteil getrennt, die sie teilweise schon aus dem Kindergarten oder einem Sportverein kennen. Die Eltern machen sich berechtigterweise Sorgen um die Entwicklung ihrer Kinder aufgrund eines möglichen gezwungenen Wechsels des sozialen Umfeldes. Dies entspricht nicht einem wohnungsnahen Grundschulangebot nach dem Prinzip „Kurze Beine – Kurze Wege“, das vom Land NRW kommuniziert wird.
Eine Elterninitiative der beiden betroffenen Grundschulen will nun am Montag, den 21.01.2013, um 9:30 Uhr im Rathaus Bürgermeister Rolf Lührmann die Unterschriften aller betroffenen Eltern und Kinder überreichen. Sie wünschen sich zum Wohle Ihrer Kinder eine aktive Unterstützung durch den Bürgermeister, die Politik und die Verwaltung. Das NRW-Prinzip „Kurze Wege – Kurze Beine“ sollte auch in Borkener Grundschulen gelten!
Anschließend will die Elterninitiative bei der Schulaufsicht für den Kreis Borken ihr Anliegen für die Kinder vortragen.
Die Sprecherin der gemeinsamen Elterninitiative ist Frau Ulrike Schulte-Tüshaus. Sie ist, falls ein Kontakt gewünscht wird, unter der der Mobil-Nr. 0160/2876664 zu erreichen.
Rat und Stadtverwaltung setzen sich geschlossen für eine Ausnahmegenehmigung ein, damit das Versprechen „Kurze Wege – Kurze Beine“ zukünftig auch in Borkener Grundschulen gilt! Siehe auch entsprechende Pressemitteilung:
Link: http://www.borken.de/de/startseite/presseservice/nachricht/anzeige/rat-und-stadtverwaltung-geschlossen-fuer.html
Ich lade Sie herzlich ein, an der Übergabe der Unterschriften bei der Stadt Borken teilzunehmen.
Über eine Berichterstattung wäre ich Ihnen dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Lask
Stadt Borken Leiter des Büros des Bürgermeisters Im Piepershagen 17 46325 Borken
Tel: 02861/939-103 Fax: 02861/939-62-103 E-Mail: markus.lask@borken.de Internet: www.borken.de
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