24. Januar 2013. Eine Lesung unter dem Titel „Heimatfront. Kassel und der Erste Weltkrieg“ findet am Mittwoch, 30. Januar, 19 Uhr, in der Schaustelle des Stadtmuseums, Wilhelmsstraße 2, statt.
Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, der Erste Weltkrieg, schuf in der Stadt eine Heimatfront, durchdrang alle Lebensbereiche und ließ niemanden und nichts unberührt. Zum Jubiläumsjahr der Stadt hat die Werkstatt Geschichte an der Albert-Schweitzer-Schule eine zweijährige Arbeit diesem bisher wenig beachteten Kapitel der Stadtgeschichte gewidmet und dazu inzwischen unter dem Titel „Heimatfront. Kassel und der Erste Weltkrieg“ eine umfangreiche Dokumentation vorgelegt.
Einen Einblick in diese Dokumentation und damit vor allem in den Alltag in unserer Stadt geben Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum in einer Lesung. Sie richtet ihr Augenmerk weniger auf die auch zweitweise in Kassel lebende kaiserliche Familie, sondern widmet sich eher der Auseinandersetzung mit gängigen Mythen, dem katastrophalen Schicksal von Kriegsgefangenen in Kassel, den zahlreichen Verwundeten, der Arbeit von Frauen oder den Lebensbedingungen eines Großteils der Bevölkerung. Nicht zuletzt geht es auch darum, wie an den Ersten Weltkrieges erinnert wurde oder wird.
Der Eintritt ist frei.
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