|
Alle Meldungen Basisinformationen Münster-Fotos Presseinfos abonnieren Suche Druckansicht |
![]() |
| ||
|
Oberbürgermeister Lewe zieht ein Jahr nach der Umstellung auf städtische Trägerschaft eine erste Bilanz Münster (SMS) Münster sieht sich mit dem Jobcenter in alleiniger Trägerschaft der Stadt auf einem guten Weg. "Die Umstellung zum Januar 2012 war der größte Umbau der Stadtverwaltung seit der kommunalen Gebietsreform in den siebziger Jahren. Im Rückblick kann festgehalten werden: Der Neustart ist uneingeschränkt gelungen", sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. Jetzt könne die Stadt mehr und mehr daran gehen, eigene Schwerpunkte und Akzente zu setzen. OB Lewe: "Wir wollen die Menschen stärken. Versorgte sollen zu Versorgern, Leistungsempfänger zu Akteuren im beruflichen und sozialen Leben werden." Für die unmittelbare Umstellungsphase hatte die Stadt es sich zum Ziel gesetzt, dass niemand von den rund 20 000 Männern, Frauen und Kindern, die in Münster auf Leistungen des Jobcenters angewiesen sind, den Systemwechsel negativ bemerkt. Kein Antrag und kein Bescheid sollte auf der Strecke bleiben, alle sollten ihre monatliche Zahlung pünktlich erhalten. Dieses Ziel wurde erreicht. Nun gilt laut OB Lewe die Devise: "Immer mehr Leistungsbezieher und immer mehr Firmen sollen feststellen, dass das städtische Jobcenter nah dran ist an den Menschen, dass es hier individuellen, passgenauen Service gibt." Was das bedeutet, zeigen bereits etliche Initiativen und Angebote:
Das Jahr 2013 wird eine weitere Verbesserung hin zu Kundenfreundlichkeit und Effizienz bringen. Dazu schafft die Stadt im Foyer des Stadthauses 2 eine neue Empfangszone mit zwei Arbeitsplätzen. Die aktuell noch an dieser Stelle vorhandene Theke wird ersetzt, denn dort kann man noch nicht einmal einen PC anschließen. Jobcenter-Besucher müssen künftig nicht länger zum Seiteneingang des Stadthauses 2 geschickt werden. Wer etwas im Jobcenter zu erledigen hat, geht direkt zum Empfang. Dort kann man ohne Warterei etwa Unterlagen abgeben oder einen ausführlichen individuellen Beratungstermin vereinbaren. Wer nur eine Kurzberatung benötigt, wird vom Empfang zu einem der Beratungsplätze im Erdgeschoss im jetzigen Kundenzentrum geleitet. Wer erstmals beim Jobcenter vorspricht, um einen Antrag zu stellen, geht vom Empfang direkt ins 2. Obergeschoss. Das städtische Jobcenter Münster in Zahlen: Im Durchschnitt des Jahres 2012 waren in Münster etwa 13 950 erwerbsfähige Leistungsberechtigte (insgesamt rund 20 450 Menschen in etwa 10 750 "Bedarfsgemeinschaften") auf Grundsicherung angewiesen. Das Jobcenter gewährte 2012 Leistungen von mehr als 100 Millionen Euro (50,5 Mio für Unterkunft und Heizung; 53,3 Mio für Arbeitslosengeld 2 und Sozialversicherungsbeiträge). Zusätzlich standen rund 10 Millionen Euro für Eingliederungsleistungen zur Verfügung; diese umfassen unter anderem Weiterbildung, Trainingsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten, berufsvorbereitende Maßnahmen und Eingliederungszuschüsse. Die Verwaltungskosten des Jobcenters sind in städtischer Trägerschaft nicht gestiegen, sondern stabil. Sitz des Jobcenters mit seinen rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Stadthaus 2 am Ludgeriplatz 4; Nebenstellen befinden sich in Kinderhaus und Hiltrup.
Grafik:
So ähnlich wie auf diesem Entwurf wird der zentrale Empfang im Stadthaus 2 aussehen mit zwei Arbeitsplätzen und einem Display zur Anzeige aktueller Hinweise für Besucherinnen und Besucher. - Entwurf: Architekten Krych / Tombrock. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Neuer Empfang (Entwurf)
|
||
| [Zurück] | ||
| Herausgeberin: Stadt Münster, Presse- und Informationsamt, 48127 Münster Tel. 02 51/4 92-13 00, -13 01, -13 02, Fax 02 51/49 2-77 12 www.muenster.de/stadt/medien, presseamt@stadt-muenster.de |