Start zur Revitalisierung des ehemaligen Bergwerks Schlägel & Eisen

19.02.2013 | Herten

Rodungsarbeiten im Umfeld des ehemaligen Zechengeländes

Das ehemalige Zechengelände Schlägel und Eisen im Stadtteil Langenbochum wird zum Gewerbegebiet mit einem integrierten Stadtteilpark umgewandelt. Die Entwicklungsgesellschaft Schlägel und Eisen mbH (EGSE) und die RAG Montan Immobilien starten jetzt mit der Sanierung und mit der sogenannten Baureifmachung.

Nachdem bei der Baureifmachung das Grundstück von Unrat befreit, eingeebnet und hergerichtet wird, beginnt die Revitalisierung des ehemaligen Bergwerks Schlägel & Eisen 3/4/7. Drei Jahre sind für die Gesamtumsetzung veranschlagt.

Mitte der Woche finden im Bereich der ehemaligen Hausgärten der zwei Doppelhäuser an der Schlägel-und-Eisen-Straße 1 bis 3 Rodungsarbeiten statt. Auch im Bereich der Westerholter Straße 690 werden zur künftigen Erschließung der Fläche sechs Bäume gefällt. Hier soll dann im weiteren Verlauf der Baumaßnahmen ein Kreisverkehr enstehen. Für die gefällten Bäume ist eine Ersatzpflanzung im direkten Umfeld auf Schlägel & Eisen geplant. Die Maßnahmen werden durch die Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH / Stricker GmbH & Co. KG durchgeführt.

Bis Sommer 2015 soll die rund 19 Hektar große Fläche im Zentrum des Stadtteils Langenbochum saniert und für eine Nachfolgenutzung aufbereitet sein. Die Sanierung, Aufbereitung und Erschließung des ehemaligen Bergwerksgeländes hin zu einer Gewerbefläche mit integriertem Stadtteilpark stellt eines der beispielhaften Bergbaunachfolgeprojekte im nördlichen Ruhrgebiet als Revitalisierung eines ehemaligen Bergbaustandortes dar.

Die EGSE und RAG Montan Immobilien werden diese und künftige Arbeiten so ausführen lassen, dass eine Belästigung der Nachbarschaft auf ein Minimum reduziert wird.

Ansprechpartner seitens der EGSE

  • Benedikt Schmoll: Tel. 0209 / 6048-9403, Mail: projektbuero-bergbaustandorte@herten.de

Ansprechpartner seitens der RAG Montan Immobilien

Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de