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documenta-Stadt Kassel

Tradition um den Trinkbecher „Kasseler Willkomm“ wird wiederbelebt

19. Februar 2013. Die Tradition um den Trinkbecher „Kasseler Willkomm“, eines aus dem 17. Jahrhundert stammenden Prunkstücks des sogenannten Kasseler Ratssilbers, wird wiederbelebt: Bei hochrangigen Besuchen im Rathaus nahmen früher der Oberbürgermeister und sein prominenter Gast gemeinsam einen Begrüßungstrunk aus diesem kunstvoll verzierten Deckelhumpen. Nachdem die Sitte in Kassel 60 Jahre lang in Vergessenheit geraten war, wird es nun bald wieder soweit sein.

Das Original ist allerdings zu wertvoll, um wieder in Gebrauch genommen zu werden. Deshalb haben die Kasseler Juweliere Werner und Martin Siebeneicher in aufwändiger Arbeit eine originalgetreue Replik angefertigt, die sie anlässlich des Stadtjubiläums Oberbürgermeister Bertram Hilgen übergaben. Der OB bedankte sich für die großzügige Gabe der in siebter Generation im Juweliergeschäft tätigen Familie Siebeneicher. Zum 175-jährigen Bestehen des Unternehmens in diesem Jahr überreichte Hilgen eine Urkunde an Martin und Werner Siebeneicher.

Der berühmte "Kasseler Willkomm" aus dem Jahr 1658 ist ein teilvergoldetes Kunstwerk von Johannes Rieß. Letztmalig kam der knapp zwei Kilogramm schwere Humpen im Jahr 1953 zum Einsatz, als der damalige Kasseler Oberbürgermeister Willi Seidel Bundespräsident Theodor Heuss im Rathaus begrüßte.

„Wir denken jetzt darüber nach, wie wir den Trinkbecher beziehungsweise dessen Replik bei offiziellen Anlässen der Stadt künftig nutzen können“, sagte Oberbürgermeister Hilgen. Dass sich zukünftig zwei Personen, wie offenbar früher geschehen, unbescheidene 1,5 Liter Wein daraus teilten, schloss das Stadtoberhaupt allerdings aus.

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