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documenta-Stadt Kassel

Trauer um langjährigen Kommunalpolitiker Wolfgang Rudolph

26. Februar 2013. Tief betroffen reagierte Oberbürgermeister Bertram Hilgen auf den Tod von Wolfgang Rudolph. Der langjährige Ortsvorsteher im Vorderen Westen und SPD-Stadtverordnete ist nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren verstorben. „Mit Wolfgang Rudolph verliert die Stadt Kassel und besonders der Stadtteil Vorderer Westen einen Menschen, der sich mit viel Herzblut für seine Heimatstadt einsetzte – und ich persönlich verliere einen engen Weggefährten“, sagte Hilgen.

Wolfgang Rudolph bleibe ihm als geradliniger und vertrauenswürdiger Mensch in Erinnerung, würdigte OB Hilgen den Verstorbenen. „Er war ein authentischer Charakter, ein Kasseler Original. Als Kommunalpolitiker hatte er wie kaum ein anderer das Wohl der Menschen im Vorderen Westen und in ganz Kassel im Auge.“ Wolfgang Rudolph sei ein vorbildlicher und beliebter Interessenvertreter seines Heimatstadtteils gewesen.

Auch für seine Geselligkeit sei er bekannt gewesen, erinnerte der Oberbürgermeister. So habe sich Wolfgang Rudolph bei vielen Veranstaltungen - ob für jung oder alt - nicht lange bitten lassen, mundartliche Geschichten und Gedichte vorzutragen. Mit Begeisterung habe er darüber hinaus immer wieder Interessierte auf Streifzügen und Spaziergängen durch den Vorderen Westen begleitet. „Seine Lebensklugheit und sein Humor werden fehlen“, erklärte Hilgen.

Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich sagte, es sei nicht selbstverständlich, dass sich Menschen wie Wolfgang Rudolph ehrenamtlich und mit so großem Engagement für die Gemeinschaft einsetzen. Friedrich: „Sein Wirken war stets vorbildlich. Wolfgang Rudolph war über Fraktionsgrenzen hinaus geschätzt für seine konstruktive Arbeitsweise und sachliche Art der politischen Auseinandersetzung.“

Wolfgang Rudolph wurde 1949 in Kassel geboren. Der Sozialwissenschaftler ist seit 1991 Mitglied in der SPD, seit 1997 im Ortsbeirat Vorderer Westen (vormals West). Im Jahr 1999 wählte das Gremium ihn zum Ortsvorsteher. Dieses Amt hatte er bis kurz vor seinem Tod inne.

Ab dem Jahr 2006 vertrat Rudolph die Interessen des Stadtteils auch als Stadtverordneter in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung. Für die SPD-Fraktion im Rathaus fungierte er dabei als Fachsprecher im Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr. Darüber hinaus war er Mitglied im Kulturausschuss, in der Bau- und Planungskommission sowie im Denkmalbeirat. Weitere Funktionen übernahm Rudolph beim Zweckverband Raum Kassel (ZRK) und der Regionalversammlung Nordhessen sowie als Mitglied des Aufsichtsrates der GWG.



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