Kreis Steinfurt/Hörstel. Auswärts schlafen, Beten ohne Kreuzgang, eine Kirche ohne Turm und Wildschwein statt Askese – diese und andere Merkwürdigkeiten waren typisch für die Nonnen im Kloster Gravenhorst in Hörstel. Viele Rätsel geben auch heute noch die Funde der Historiker und Archäologen im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster auf.
Wer sich für die 751jährige Geschichte des alten Gemäuers interessiert und gleichzeitig in den Genuss einer vorbildlich renovierten Anlage kommen will, kann beides bei einer historischen Führung verbinden. Sie findet statt am kommenden Sonntag, 3. März, 15 Uhr.
In einem Rundgang, der sich von den Gewölben durch die Klosterflügel, zur Kirche und übers Außengelände erstreckt, werden die Klostergeschichte, die Wasserbaukünste der Ordensfrauen, ihre Lebensgewohnheiten und die baulich noch erkennbaren Reste vergangener Zeit erklärt.
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind empfehlenswert. Die Führung führt teilweise über das Außengelände. Sie kostet zwei Euro pro Person und startet im Foyer des Kunsthauses. Telefonische Kartenbestellungen sind erforderlich unter 05459 / 9146-0.
Weitere Infos im Internet unter www.da-kunsthaus.de.