(pen) Mehr als zufrieden zeigen sich die Organisatoren des Schwimmwettkampfes der Grundschulen im Ennepe-Ruhr-Kreis: Von 62 Schulen werden in diesem Jahr 26 mit insgesamt 33 Mannschaften an den Start gehen. „Damit ist im Vergleich zum Vorjahr eine Schule mehr dabei. Die Zahl der Mannschaften ist um zwei gestiegen. Wie immer seit der Premiere 2010 ist die Resonanz gleich bleibend sehr gut. Außerdem liegen uns Meldungen aus acht der neun kreisangehörigen Städte vor“, zeigen sich Schulrat Dr. Lothar Borringo und Ursula Dietrich, Geschäftsführerin des Ausschusses für den Schulsport, zufrieden.
Insgesamt springen auch 2013 wieder 400 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Kreis in die Schwimmbecken. Die Teilnehmerzahl macht es nötig, die Wettkämpfe aufzuteilen. Schauplätze waren bereits das Hallenbad in Witten Annen und das Platsch in Ennepetal. Dort sprangen Schüler aus Gevelsberg, Hattingen und Witten sowie aus Ennepetal und Schwelm ins kühle Nass. Abgeschlossen wird die diesjährige Schwimmoffensive am Donnerstag, 21. März, im Hallenbad des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Wetter. Dort werden 12 Mannschaften aus Gevelsberg, Herdecke, Sprockhövel und Wetter erwartet.
„Jede Mannschaft besteht aus mindestens acht und höchstens zwölf Kindern. Zudem gilt die Vorgabe: mindestens drei Mädchen, mindestens drei Jungen. Für die Wertung werden die Ergebnisse von fünf Staffelrennen berücksichtigt. Zu absolvieren sind eine Tauchstaffel, eine Rückenstaffel, eine Freistilstaffel und eine T-Shirtstaffel sowie sechsminütiges Dauerschwimmen“, skizziert Borringo die Regeln.
Titelverteidiger sind die Schüler der Herdecker Grundschule Schraberg. Der diesjährige Kreismeister qualifiziert sich für die Meisterschaft im Regierungsbezirk Arnsberg. Diese findet am 24. April in Sundern statt.
Hintergrund der landesweiten Schwimmoffensive ist die
Tatsache, dass immer mehr Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit nicht schwimmen können. „Die steigende Zahl von Nichtschwimmern macht Badeunfälle und Zwischenfälle beim Spielen im Wasser wahrscheinlicher. Hier soll gegensteuert werden. Damit wieder mehr Kinder schwimmen lernen, setzen die Initiatoren neben dem Wettkampfanreiz für Grundschulen auch auf Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern. Zusätzlich werden umfangreiche Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt“, so Borringo.