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Iserlohn erstellt Innenstadt-Plan für Asylbewerber und andere Neuzuwanderer
Iserlohn.
“Mit dem eigenen City-Plan für Asylbewerber und andere Zuwanderer möchten wir den Menschen, die neu in unsere Stadt kommen, helfen, sich schneller zurecht zu finden und ihnen damit das Einleben erleichtern”, erläuterte Ercan Atay, Vorsitzender des Iserlohner Integrationsrates, die Zielsetzung bei der Plan-Vorstellung im Iserlohner Rathaus. Im Plan markiert sind unter anderem erste Anlaufstellen und Orientierungspunkte wie Rathäuser, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und Beratungsstellen. Auf der Rückseite finden sich dann die zugehörigen Informationen und Leistungsangebote einschließlich Adressen und Öffnungszeiten. “Wir haben den Plan in Deutsch und in acht weiteren Sprachen (Kurdisch (Irak-Syrien), Serbisch, Farsi, Englisch, Kurdisch, Türkisch, Russisch und Französisch) drucken lassen. Das sind die gängigen Sprachen der Menschen, die zu uns kommen”, ergänzte Alexandra Carius, die im Iserlohner Ordnungsamt die Federführung für dieses Projekt hatte.
Die Idee, einen Innenstadtplan-Plan nur für Asylbewerber und Neuzuwanderer zu erstellen, entstand aus der Zusammenarbeit von Integrationsrat, Stadt Iserlohn (Ordnungsamt und Bereich Integration und Aufenthaltsrecht), Flüchtlingsberatung der Diakonie Mark-Ruhr und dem Verein Kinderlobby. “Gerade am Anfang, nämlich dann, wenn die Menschen in Iserlohn ankommen, ist es wichtig, ihnen so viele Hilfestellungen wie nur möglich zu geben. Dann sind alle, die etwas beitragen können, gefragt. Auch der City-Plan als eine erste Orientierungshilfe ist ein Beispiel für eine solche Hilfestellung”, so Karin Schulz von der Flüchtlingsberatung der Diakonie Mark-Ruhr. Peter Bochynek von der Kinderlobby erklärte, dass sein Verein sich insbesondere um die Belange der Asylbewerberfamilien mit Kindern kümmere und dass der City-Plan ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Stellen sei. Alle Beteiligten hätten bei der Erstellung des Planes ihr Wissen und ihre spezifischen Erfahrungen eingebracht.
Grafisch umgesetzt wurde der Plan von Lothar Daute bei der Abteilung Geographische Informationssysteme der Stadt Iserlohn. Die Auflage beträgt je Sprache zunächst fünfzig Exemplare. Die Pläne werden beim Bereich Integration und Aufenthaltsrecht und beim Ordnungsamt als erste Anlaufstellen für Neuankömmlinge sowie verschiedenen anderen Einrichtungen ausliegen bzw. ausgehändigt.
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Innenstadtplan
Stellten den City-Plan für Asylbewerber und andere Neuzuwanderer bei einem Pressegespräch vor (von links): Medienreferentin Christine Schulte-Hofmann, Alexandra Carius, Lothar Daute und Ressortleiter Klaus-Peter Knops (beide stehend), Ercan Atay, Karin Schulz und Peter Bochynek.
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