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Hanau, 05. April 2013
„Keine Nachteile für den Standort Hanau“
Heraeus informierte OB Kaminsky vorab über geplanten Verkauf

„Die Nachricht vom Verkauf der Dental-Sparte ist sicher eine Zäsur in der Wahrnehmung des traditionsreichen Familienunternehmens Heraeus, denn die Trennung von einem gesamten Geschäftsbereich gab es hier bisher nicht“, greift Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Freitag die spürbare Besorgnis in der Bürgerschaft auf, um gleichzeitig deutlich zu machen, dass er nach einem Gespräch mit der Unternehmensführung davon ausgeht, dass diese Veränderung in den Besitzverhältnissen keine Nachteile für die Stadt bringen wird.

Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH, hatte den Hanauer Oberbürgermeister bereits vorab persönlich über den bevorstehenden Verkauf an den japanischen Chemiekonzern Mitsui Chemicals, Inc. (MCI) informiert und dabei versichert, dass diese unternehmerische Entscheidung nicht zulasten des Standorts Hanau gehen werde, sondern vielmehr durchaus als neuerliches Bekenntnis zur Brüder-Grimm-Stadt zu werten sei. „Der neue Besitzer hält demnach ebenso am geplanten Umzug der Mitarbeiterschaft ins „Blaue Haus“ fest wie auch an Hanau als künftigen Hauptsitz für die Heraeus Kulzer GmbH als Führungsgesellschaft der Dental-Sparte“, greift Kaminsky öffentliche Äußerungen auf, wonach der Investor MCI den gesamten Geschäftsbereich mit allen Mitarbeitern übernehmen will. „Auch wenn sie künftig also nicht mehr Teil des Familienunternehmens Heraeus sind, muss in der Belegschaft niemand um seinen Arbeitsplatz oder die gewohnten Arbeitsbedingungen fürchten.“

Wie ihm der Vorsitzende der Geschäftsführung versichert habe, halte Heraeus auch an den Plänen zur Bebauung des von den Stadtwerken Hanau 2011 erworbene Areal am Kurt-Blaum-Platz fest, so Kaminsky weiter und erinnert daran, dass der Weltkonzern hier auf dem rund 9.000 Quadratmeter großen Gelände einen repräsentativer Bau errichten will. „De Realisierung dieses Vorhabens zeigt deutlich, dass auch das Heraeus selbst weiterhin seine Zukunft am Standort Hanau sieht.“

Der Bebauungsplan sieht an Kurt-Blaum-Platz, Leipziger Straße und Grünem Weg drei- bis fünfgeschossige neue Heraeus-Gebäude vor, die auch den Lärm aus dem dahinter entstehenden Werkshof abschirmen sollen. Von den neu entstehenden Verwaltungsbauten verspricht sich die Stadt auch, eine repräsentative Architektur, die in Ergänzung zur Skulptur von Kazuo Katase auf dem Kurt-Blaum-Platz ein Zeichen internationaler Qualität am südlichen Stadteingang  setzt.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929

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