13. April 2013.
Den Ankauf des beliebten documenta-Kunstwerks „Idee di Pietra“ (Ansichten eines Steins) haben Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen und der Künstler Giuseppe Penone jetzt auch formal besiegelt. Im Beisein von d(13)-Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev sowie einiger Großspender unterzeichneten beide am Samstag, 13. April, am Standort des Kunstwerkes in der Karlsaue den Kaufvertrag.
Ermöglicht wurde der Ankauf des „Penone-Baums“ durch eine erfolgreiche Spendenaktion. „Viele Menschen sowie zahlreiche Unternehmen – insgesamt mehr als 600 Spender - haben durch ihren Beitrag den Verbleib des Bronzebaumes in Kassel gesichert. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist beeindruckend und macht mich stolz“, sagte Oberbürgermeister Hilgen und dankte nochmals allen Spenderinnen und Spendern.
Besonders großzügige Spenden zum Ankauf des Kunstwerkes leisteten (in alphabetischer Reihenfolge):
- Axel Bergmann Stiftung
- documenta Forum
- Duales System Deutschland GmbH
- Gebr. Bode GmbH & Co. KG
- Günter Cramer Stiftung
- Kanzlei Dr. Spalckhaver
- Kasseler Sparkasse
- Kasseler Bank Stiftung
- Ludwig Bähr Buntpapierfabrik GmbH & Co.KG
- Peter Drews Stiftung
- Reiner Wettlaufer Stiftung
- Sparda-Bank
- Wendland Industrieberatung
- W & L Jordan GmbH
Abschließend bedankte sich Oberbürgermeister Hilgen auch bei dem Künstler Giuseppe Penone. Er habe mit seinem Kunstwerk schon früh die Herzen der Kasselerinnen und Kasseler erobert. „Der Baum ist hier am Rande der Karlsaue zum Symbol der dOCUMENTA (13) und darüber hinaus zum heimlichen Wahrzeichen unserer Stadt geworden“, erklärte Hilgen. Erst durch sein großzügiges Entgegenkommen sei es möglich geworden, das Kunstwerk für die Stadt zu erwerben.
Hintergrund:
Giuseppe Penone war der erste Künstler, der als Teilnehmer der dOCUMENTA (13) von Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev bekanntgegeben wurde. Seine Arbeit „Idee di Pietra“ wurde bereits im Juni 2010 als erstes Kunstwerk der letztjährigen Weltkunstausstellung am Rand der Kasseler Karlsaue präsentiert. Da der Ankauf des Kunstwerkes aus den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht finanziert werden konnte, war eine Spendenaktion angelaufen. Binnen weniger Wochen kam dann die erforderliche Summe für den Erwerb des „Penone-Baums“ zusammen.
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