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documenta-Stadt Kassel

Führung durch die Sonderausstellung „Ich bleibe also Jude…Franz Rosenzweig und Kassel“ am 24. April

23. April 2013. Eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Ich bleibe also Jude…Franz Rosenzweig und Kassel“ findet statt am Mittwoch, 24. April, ab 16 Uhr. Veranstaltungsort ist die Schaustelle des Stadtmuseums, Wilhelmsstraße 2. Anschließend findet ein Spaziergang durch die Innenstadt mit Dr. Barbara Richarz-Riedl statt. Die Führung ist Teil der Veranstaltungsreihe „hier und draußen“.

Franz Rosenzweig (1886-1929), in Kassel geboren und aufgewachsen, entstammt dem liberalen jüdischen Milieu. Er war Sohn des Unternehmens Georg Rosenzweig (1867-(1918), der wegen seines bürgerschaftlichen Engagements hohes Ansehen genoss. Anhand der Lebensgeschichte des Religionsphilosophen Rosenzweig und seiner Vorfahren wird die Emanzipation des Judentums im 19. Jahrhundert in ihrer wechselvollen Entwicklung dargestellt. Ebenso wie Rosenzweig waren auch viele seiner Freunde und Verwandten Nachfahren emanzipierter Juden, von denen nicht wenige vor dem 1. Weltkrieg versucht hatten, sich von ihrer Familientradition zu lösen.

Der anschließende Spaziergang in der Innenstadt wird auch zum Aschrottbrunnen vor dem Rathaus führen. Dabei wird Dr. Richarz-Riedl auch den Fragen nachgehen „Welchen Verfolgungen und welchem Terror waren Menschen jüdischen Glaubens in der Zeit des Nationalsozialismus ausgesetzt“ und „Wie konnte sich nach dem Holocaust die jüdische Gemeinde in Kassel bis in die Gegenwart entwickeln?“

Die Kosten betragen fünf Euro. Für die Mitglieder des Vereins „Freunde des Stadtmuseums“ betragen die Kosten nur drei Euro.



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