25. April 2013. Wer seinen Alltag im neuen Lebensumfeld der Stadt Kassel klimabewusst gestalten möchte, erhält dazu ab sofort praxisnahe und kostenlose Hilfestellung durch das Projekt „Neustart fürs Klima". Kassel ist damit eine von bundesweit sechs Modellkommunen, die dieses Projekt für Neubürger anbieten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung dazu haben am Donnerstag Kassels Stadtbaurat Christof Nolda und die Projektleiterin der Verbraucherzentrale Hessen, Dr. Elisabeth Benecke, im Rathaus unterzeichnet.
„Neue Einwohnerinnen und Einwohner Kassels erhalten ab sofort Orientierungshilfen bei den Mobilitätsangeboten vor Ort, sie bekommen Tipps für den Kauf energiesparender Haushaltsgeräte und zum Stromsparen oder Hinweise, wo sie in der Stadt regional erzeugte Lebensmittel kaufen können“, erklärte Stadtbaurat Nolda. Darüber hinaus gebe es zahlreiche Informationen zu speziellen Neubürger-Veranstaltungen, die das Einleben in Kassel erleichtern sollen. Auf das kostenlose Beratungsangebot der Verbraucherzentrale werden die jährlich etwa 14.000 Kasseler Neubürger mit einem Faltblatt aufmerksam gemacht, das der Neubürger-Mappe der Stadt beigelegt wird.
Nolda: „Wir möchten Menschen, die nach Kassel ziehen, dabei unterstützen ihr neues Leben umwelt- und klimafreundlich zu gestalten.“ Das Projekt biete Beratung und Informationen, die speziell auf die Bedürfnisse von Neubürgern zugeschnitten seien. Zudem ergänze es die vielfältigen Tätigkeiten der Stadt Kassel im Bereich des Klimaschutzes und unterstütze das langfristige Ziel, verstärkt auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu setzen.
„Unser neues Angebot leistet einen wertvollen Beitrag dazu, Neubürgern das Thema Klimaschutz alltagstauglich und praktisch nahe zu bringen“, sagte dr. Elisabeth Benecke, Projektleiterin der Verbraucherzentrale Hessen. „Wir freuen uns, dass wir mit der Stadt Kassel eine in Klimaschutzfragen sehr interessierte und engagierte Partnerin gewinnen konnten.“
„Neustart fürs Klima“ ist ein Verbundprojekt, an dem sich bundesweit sechs Verbraucherzentralen sowie das Öko-Institut e.V. beteiligen. Das Projekt mit einer Laufzeit bis 2015 wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zu 95 Prozent durch das Bundesumweltministerium gefördert. Der Eigenanteil der Stadt Kassel beträgt 5 Prozent. Die Gesamtkosten für das Projekt in Kassel belaufen sich auf 300.000 Euro. Voraussetzung für die Aufnahme als Modellkommune ist eine hohe Zahl von Neubürgern - in Kassel sind es rund 14.000 pro Jahr - und die Tatsache, dass sich eine Stadt bereits stark im Klimaschutz engagiert.
Weitere Informationen zum Projekt „Neustart fürs Klima“ unter www.verbraucher.de/wir-ueber-uns-5.
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