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Simon-Louis-du-Ry-Plakette für Erweiterung der Heinrich-Schütz-Schule

29. April 2013. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) Kassel und Mittelhessen hat die Erweiterung und Sanierung der Heinrich-Schütz-Schule Kassel mit der Simon-Louis-du-Ry-Plakette 2013 für ausgezeichnete Architektur in Hessen gewürdigt. Federführend für den Bau war das Kasseler Büro SCHULTZE + SCHULZE mit den Architekten und Städtebauarchitekten Dipl.-Ing. Hans-Uwe Schultze und Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Schulze. Bei der Preisverleihung am Freitag in der Heinrich-Schütz-Schule waren Schulleiter Jörg Sperling war ebenso anwesend wie von städtischer Seite die Leitungen des Schulverwaltungsamtes, Gabriele Steinbach, sowie des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft, Axel Jäger. Die Heinrich-Schütz-Schule in Kassel wurde gegen Ende der 20er-Jahre vom Architekten Heinrich Tessenow erbaut und war beispielgebend für die sogenannte Frühe Moderne. Städtebaulich gesehen, bildet das Gebäudeensemble den westlichen Abschluss der ansteigenden Parks und Gärten der Goetheanlage in Richtung Wilhelmshöhe. Die 2011 fertiggestellte Erweiterung nahm die ursprünglichen Gedanken Tessenows wieder auf. Zunächst verschwand der marode Fachklassentrakt aus den 70er-Jahren. Dann entstand in Verlängerung der Fluchten des Turnhallenflügels ein neuer Fachklassentrakt mit 13 Klassen- und zusätzlichen Sammlungsräumen. Damit wurde die dreiteilige Gebäudeanlage Tessenows zurückgewonnen. Die von ihm gewählten Blickrichtungen zur Goetheanlage und zur Friedrich-Ebert-Straße bleiben erhalten. Der Schulhof hat durch den Erweiterungsbau eine räumliche Fassung bekommen und bietet ein Dach für die Schulpausen. Die weiß Farbgebung der Putzfassaden und die prägenden Sonnensegel am Erweiterungsbau orientieren sich am Hauptgebäude. Der architektonische Ausdruck bleibt damit eigenständig und der Moderne verpflichtet. Die Auszeichnung des Bundes Deutscher Architekten ist nach Simon Louis du Ry benannt, der zur großen hugenottischen Baumeisterfamilie Kassels gehörte und ein bedeutender Architekt des Klassizismus ist. Der Königsplatz, der Friedrichsplatz sowie das Museum Fridericianum in Kassel sind seine bedeutendsten Werke.



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