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Hanau, 29. April 2013
Busschule der Hanauer Straßenbahn hilft Viert- und Fünftklässlern seit zehn Jahren

Die Busschule der Hanauer Straßenbahn (HSB) feiert ihren zehnten Geburtstag. „Seit 2003  haben wir pro Jahr  durchschnittlich 2000 jungen Menschen aus vierten und fünften Klassen versucht sicheres Busfahren beizubringen“, bilanziert HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch. Das Jubiläum nimmt die HSB zum Anlass für ein Gewinnspiel für die 2013 an der Busschule teilnehmende  Jungen und Mädchen.

Die erste vierte Klasse, die 2013 in den Genuss von Busschule und Gewinnspiel-Teilnahme kam, war jetzt die der Wolfgänger Robinsonschule.  HSB-Trainer Michael Rüfer begrüßte 14 Mädchen und Jungen sowie Klassenlehrerein Eva Haas.

Dass sicheres Busfahren gar nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick ausschauen mag, erfuhren die Kinder schon bei Rüfers erster Frage: „Was macht ihr vor dem Einstieg in den Bus?“ Allerlei Mutmaßungen wurden zunächst angestellt; wie etwa die das Fahrgeld genau abgezählt zu haben.  Dann kam eine Schülerin auf den Trichter, nämlich sich zu vergewissern, ob der angesteuerte Bus überhaupt der mit dem gewünschten Fahrziel ist.

Auch die richtige Antwort auf die Frage, wie der Fahrgast während der Busfahrt sicher steht, mussten sich die Kinder von der Robinsonschule erarbeiten.  Mehrere von ihnen ließ Rüfer demonstrieren, welche Variante sie vorschlügen – um ihnen dann vor Augen zu führen, welche Gefahren ungenügendes Festhalten bei einer plötzlichen Vollbremsung des Busfahrers mit sich bringen können.  Bis dann eine Schülerin das zeigte, was der HSB-Trainer sehen wollte:  Sich mit beiden Händen festhalten, für festen Stand sorgen  und in Fahrtrichtung schauen. Denn so kann der stehende Fahrgast sich rechtzeitig  beispielsweise auf eine gerade auf Rot umspringende Ampel einstellen, die den Busfahrer womöglich zum scharfen Bremsen zwingt..

Nächstes Schulungsbeispiel:  Das sichere Aussteigen aus dem Bus.  Worauf es ankommt, verdeutlichte  Rüfer anhand des Beispiels einer Hanauer Schule, wo die Haltestelle in einen Fuß- und Radweg integriert ist. Wer dort den Bus verlässt und nicht nach rechts und links schaut,  kann mit einem Radler zusammenstoßen, mit dem der Fahrgast nicht gerechnet hat.          



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266

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