10. Mai 2013. Der im Rahmen des Projekts Netzwerk wirksamer Hilfen für Alleinerziehende erstellte „Kompass für Alleinerziehende – Erste Schritte im Dschungel der sozialen Leistungen in und um Kassel“ konnte zum Ende der Projektlaufzeit in dritter Auflage noch einmal neu herausgegeben werden. Darüber freuen sich die Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit der Stadt Kassel, Anne Janz, und die Vizelandrätin des Landkreises Kassel, Susanne Selbert, unter anderem zuständig für Jugend, Frauen und Soziales.
„Dass die beiden ersten Auflagen so schnell vergriffen waren, zeigt, wie praktisch die Tipps in dem kleinen quadratischen Heftchen sind. Und darum geht es uns ja: Nah am Bedarf von Alleinerziehenden zu sein“, erklärt Stadträtin Janz. Selbert: „Die Broschüre hilft Alleinerziehenden sich im Dschungel der unterschiedlichen Beratungs- und Unterstützungsangebote zurecht zu finden und leider ist das trotz der immer besseren Vernetzung der unterschiedlichen Träger immer noch notwendig“.
Alleinerziehend zu sein, also den Alltag mit Kindern als Mutter oder Vater überwiegend allein organisieren zu müssen, betrifft immer mehr Menschen und ist inzwischen eine normale Form von Familienleben neben anderen. Mitunter ist sie aber mit besonderen Belastungen verbunden, sei es durch die ausschließliche Abhängigkeit von einem Einkommen, oder zum Beispiel durch den Druck, Beruf und Familie als eine Person allein vereinbaren zu müssen. Damit die bestehenden Unterstützungsangebote im Bedarfsfall gut und schnell greifbar sind, gibt es den „Kompass für Alleinerziehende“.
Das Projekt Netzwerk wirksamer Hilfen für Alleinerziehende wurde in den vergangenen zwei Jahren in der Trägerschaft das AKGG e. V. in Kassel durchgeführt. Ziel war es, diejenigen besser zu vernetzen, die Angebote für Alleinerziehende machen und die Bedarfe der Alleinerziehenden zu ermitteln. Neben dem AKGG, der Stadt Kassel und dem Landkreis Kassel waren die Agentur für Arbeit, die Jobcenter der Stadt und des Landkreises Kassel sowie Projekte für Alleinerziehende, zum Beispiel die Teilzeitausbildung und das Freiwilligenzentrum im Netzwerk vertreten.
Dank dieser breiten Aufstellung kann vieles, was im Projekt erarbeitet wurde, weitergeführt werden. Eine Datenbank mit allen Informationen für Erziehende und Alleinerziehende bleibt auf den Internetseiten des FreiwilligenZentrums Kassel auch nach dem 1. Mai 2013 online (www.familienfreundliches-kassel.de). In der Stadt Kassel wird das Lokale Bündnis für Familie den im Netzwerk begonnenen Einstieg in Zukunft mit einer stärkeren Stadtteilorientierung fortführen. Im Landkreis fand im März ein großer Fachtag zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen eines Angebotsnetzwerks für alleinerziehende Eltern im Landkreis Kassel“ statt, dessen Ergebnisse in die weitere Arbeit einfließen sollen.
„Wir danken allen Beteiligten für die engagierte Arbeit und hoffen, dass mit Fortführungen wie der Neuauflage des „Kompass für Alleinerziehende“ das Leben von Eltern und Kindern etwas leichter gemacht werden kann“, erklären Janz und Selbert abschließend.
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