16. Mai 2013. In nur 15 Minuten war das Kasseler Rathaus am Donnerstagmorgen nach einer Bombendrohung geräumt. Das im vergangenen Jahr neu erstellte Räumungskonzept für solche Fälle hat sich damit im Ernstfall bewährt.
Um 8.50 Uhr hatte sich ein Anrufer bei der Polizei gemeldet und mit einer Bombe im Kasseler Rathaus gedroht. Die Polizei informierte daraufhin die zuständige Stelle im Rathaus. Dort wurden, da ausreichend Zeit war, zunächst die 120 Räumungsverantwortlichen und –helfer informiert. Diese sind mit gelben Warnwesten gekennzeichnet und haben zwei Aufgaben: Die Räumungshelfer besetzen die Rathaus-Eingänge und sorgen dafür, dass alle sicher das Gebäude verlassen und niemand mehr hinein geht. Die Räumungsverantwortlichen kontrollieren in den ihnen zugewiesen Bereichen des Rathauses, dass alle Mitarbeiter und Besucher das Gebäude verlassen haben.
Um 9.30 Uhr wurde der Hausalarm ausgelöst. Nach 15 Minuten war das Rathaus komplett geräumt. Im Kasseler Rathaus arbeiten etwa 800 Menschen. Wie viele Besucher sich zum Zeitpunkt des Alarms im Gebäude aufhielten, lässt sich nicht sagen. Die Mitarbeiter begaben sich zum festgelegten Sammelplatz am Friedrichsplatz.
Wegen der Bombendrohung sperrte die Polizei die Fünffensterstraße und die Obere Königsstraße im Bereich des Rathauses sowie den Karlsplatz. Dadurch wurde auch der Bus- und Straßenbahnverkehr in der Innenstadt beeinträchtigt.
Die Polizei durchsuchte mit einem Sprengstoffspürhund die Bereiche des Rathauses, gegen die sich die Bombendrohung gerichtet hatte. Um 11.30 Uhr gab die Polizei das Rathaus wieder frei, so dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung an ihre Arbeitsplätze zurückkehren konnten.
Mehrere Brautpaare, die am Donnerstagvormittag im Rathaus den Bund fürs Leben eingehen wollte, waren von der Bombendrohung betroffen. Mit mehreren von Ihnen konnte nach der Räumung Kontakt aufgenommen werden. Die Trauungen sollen im Laufe des Tages nachgeholt werden.
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