17. Mai 2013. Ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre die Umsetzung des einen oder anderen Projektes schlichtweg nicht möglich. Um als Ideengeber ein Jubiläumsprojekt ins Leben zu rufen, muss viel Arbeit, Geduld und Zeit investiert werden. Umso erstaunlicher und ehrenwerter ist es, wenn Projektinitiatoren sich nicht auf dem, was sie geschaffen haben, ausruhen, sondern inmitten eines Projektvorgangs Veränderungen vornehmen, um den Besuchern ein besseres Ergebnis anbieten zu können. Und so jemand ist der Hobbyhistoriker Heinz Körner, der vor kurzem das Jubiläumsprojekt „Kassel als Garnisonsstadt“ begleitet hat. Die erste Ausstellung zu seinem zweiten Projekt „Der Weinberg“ ist seit dem 2. Mai 2013 in der Karl-Branner-Halle des Kasseler Rathauses zu sehen. Sie setzt sich mit den Anfängen des Weinbergs von seiner Funktion als Festungsanlage über seine Nutzung als Weinbau- und Gartenfläche bis hin zu seiner Verwendung als neues Stadtbaugebiet im Süden der Stadt auseinander. Jetzt wurde die Ausstellung von Heinz Körner neu gestaltet, sie ist vom 19. bis 24. Mai 2013 zu bestaunen.
Die besondere Bedeutung des Kasseler Weinbergs liegt in der engen Verzahnung mit der Geschichte der nordhessischen Stadt begründet. Diesen einzigartigen Ort haben die Kasseler Bürgerinnen und Bürger längst in ihr Herz geschlossen: nicht nur, weil es aufgrund seiner imposanten Gestalt bei jedem Besuch immer wieder neue und einzigartige Eindrücke hinterlässt, sondern auch, weil die Menschen mit dem Weinberg vielfältige Emotionen verbinden. Umso wichtiger ist die historische Aufarbeitung dieses bedeutsamen Ortes im Rahmen des Projektes „Der Weinberg“ zum 1100-jährigen Jubiläum der Stadt Kassel.
Die Ausstellung wird durch zahlreiche Aktionen ergänzt. Spaziergänge sollen den Besuchern Einblicke in die Gestaltung des Auehangs und des zentralen Weinbergs mit den Henschelterrassen sowie in die Architektur der unbeschadet gebliebenen Häuser und Villen geben, Vorträge die gewonnenen Erkenntnisse vertiefen. Der nächste Rundgang wird am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, 11 Uhr (Treffpunkt: Brüder-Grimm-Denkmal), stattfinden. Am 22. Mai 2013, 16 Uhr, folgt eine Lesung aus Ernst Kochs „Prinz Rosa-Stramin“, eine nordhessische Autobiografie aus dem 19. Jahrhundert. Einen weiteren Höhepunkt des Jubiläumsprojekts stellt am 26. Mai 2013 von 14 bis 16 Uhr der Vortrag „Das himmlische Museum auf dem Weinberg“ von Prof. Reiner Sörries im Museum für Sepulkralkultur dar.
„Jetzt kommt es darauf an, die historische Entwicklung abzuschließen, um die Besucher auf den zweiten Teil der Ausstellung, die vom 2. bis 31. August stattfinden wird, vorzubereiten“, sagt Heinz Körner. Im Spätsommer stehen Schwerpunkte wie die Zerstörung der Stadt Kassel im Zweiten Weltkrieg, der Wiederaufbau und die Neugestaltung des Weinbergviertels und des Auehangs im Vordergrund.
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Begeistert bei der Sache: Der Ideengeber des Jubiläumsprojekts „Der Weinberg“ Heinz Körner (links) im Gespräch mit Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser.
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