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| Pressemitteilung vom 21. Mai 2013 |
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Elternbefragung zur Kinderbetreuung Kreis Kassel. Rund 2.000 Familien in 12 Kommunen im Landkreis Kassel werden in den nächsten Tagen Post vom Landkreis erhalten. Mütter und Väter von Kindern unter drei Jahren (U 3) werden gebeten, einen Fragebogen zum Thema „Betreuung“ auszufüllen. „Wir möchten so möglichst genau den Bedarf an Krippen- und Tagespflegeplätzen ermitteln“, erläutert Vizelandrätin Susanne Selbert. Hintergrund der Aktion ist die ab dem 1. August 2013 geltende Versorgungsquote von rund 35 Prozent für unter Dreijährige. Selbert: „Nach den von den Kommunen übermittelten Daten sind wir sehr zuversichtlich, dass wir diese Quote erfüllen können – mit der Fragebogenaktion wollen wir uns einen umfassenderen Überblick über die Bedarfe bei uns im Landkreis machen“.
Um verlässliche Zahlen zu erhalten, appelliert Selbert an alle Eltern, die den Fragebogen erhalten, an der Befragung teilzunehmen. Mit Hilfe der Fakultät „Erziehungswissenschaft und Soziologie“ des Forschungsverbunds Deutsches Jugendinstitut e.V. an der Universität Dortmund führt der Landkreis die Befragung durch. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Übernommen werden unter anderem die Kosten für die Erhebung und die Auswertung der Daten, die sich auf rund 15.000 Euro belaufen.
„Für die kreisangehörigen Kommunen sind die Ergebnisse der Befragung wichtig, da sie ihre Betreuungsplanung nicht ins Blaue hinein machen wollen“, informiert Vizelandrätin Selbert. Da jede Betreuungseinrichtung für Kinder Steuergelder kostet, sei eine möglichst bedarfsgerechte Planung „im Interesse aller“. Im Rahmen der Befragung werden die aktuelle Betreuungssituation sowie die Wünsche der Eltern zu den Betreuungszeiten und Betreuungsorten erhoben. Die Erhebung wird natürlich unter Beachtung der entsprechenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen durchgeführt. Der ausgefüllte Fragebogen wird in dem beigefügten kostenfreien Rückumschlag zurückgesandt. Die Auswertung der Daten übernimmt der Forschungsverbund der Uni Dortmund.
Im Landkreis Kassel nehmen folgende Kommunen an der Befragung teil: Baunatal, Breuna, Fuldabrück, Fuldatal, Grebenstein, Immenhausen, Kaufungen, Lohfelden, Naumburg, Oberweser, Reinhardshagen, Vellmar und Wolfhagen. „Leider haben nicht alle 29 Kommunen das kostenlose Angebot angenommen“, bedauert Vizelandrätin Selbert abschließend.
Eltern, die Rückfragen zum Projekt haben, können sich bei Marion Mühlenberend (0561/1003-1549) und Ralph Kleppe (0561/1003-1334) vom Fachbereich Jugend des Landkreises Kassel melden. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
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