22. Mai 2013. Nach der sehr erfolgreichen ersten Eröffnung der Reihe setzt die Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ ihre Veranstaltungsreihe „MusikerStadtMusiken“ zum Stadtjubiläum „Kassel 1100“ fort: Am Freitag, 24. Mai, 19 Uhr, wird mit Wolfram Geiss einer der wohlbekanntesten Künstlerpersönlichkeiten Gesprächspartner sein. Die Veranstaltung findet im Konzertsaal der Musikakademie, Karlsplatz 7, 34117 Kassel, statt. Als Cellist und Cellopädagoge genießt der langjährige Solocellist des Staatsorchesters Kassel und Dozent der Musikakademie Wolfram Geiss einen ausgezeichneten Ruf weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Im Gespräch mit Akademiedirektor Dr. Peter Gries wird er nicht nur über seinen Werdegang und seine Zeit in Kassel berichten, sondern auch das eine oder andere Geheimnis über sein Instrument, das Violoncello, lüften. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Studierende seiner Cello- und Kammermusikklasse.
Die nächste MusikerStadtMusik findet am Freitag, 28. Juni, wieder um 19 Uhr im Konzertsaal der Musikakademie statt. Zu Gast wird dann der Blockflötendozent der Musikakademie und Alte-Musik-Spezialist Winfried Michel sein.
Der in Mainz geborene Wolfram Geiss studierte in Frankfurt, Freiburg und Bloomington (USA), u.a. bei Janos Starker. Er gewann diverse Male den 1. Bundespreis bei "Jugend musiziert" und wurde 1. Preisträger beim internationalen Wettbewerb Indianapolis und Indiana University.
Zu seinen Lehrern gehörten Alexander Molzahn, Christoph Henkel, Janos Starker, Boris Pergamentschikow, Antonio Janigro, György Sebök, Josef Gingold sowie das Beaux-Arts-Trio. Wolfram Geiss war 1978 Solocellist in Essen, 1979 bis 1980 unterrichtete er an der Musikhochschule in Trossingen und wurde 1980 Solocellist am Staatstheater Kassel. In dieser Funktion wirkte er mit bei verschiedenen Festivals u.a. Bachakademie Stuttgart, Solistes Européens de Luxembourg, internationales Mahlerfest Kassel, Österreich-Ungarische Haydn-Philharmonie Schloss Esterházy, Festspielorchester Bayreuth. Als Solist trat er mit Dirigenten wie Adam Fischer, James Lockhard, Hans Wallat, Woldemar Nelsson, Peter Schneider, Roberto Paternostro, Siegfried Heinrich und Marc Piollet auf.
Mit seinem 1978 gegründeten Pallas-Trio gewann er 1980 den 2. Preis in Colmar sowie den ersten Preis in Florenz und 1981 in Paris. CD-Einspielungen folgten mit Trios von Mozart, Mendelssohn, Brahms, Smetana, Spohr, Kiel, Pfitzner u.a. Mit diversen Ensembles, meist jedoch mit dem Pallas-Trio bereiste er Japan, Frankreich, Spanien, England, Italien, Skandinavien, Ungarn, Tschechien, Polen, Portugal, Nord-Afrika, Österreich und China. Sein Ensemble „Cellikatessen“ (inzwischen 2 CDs) konnte bei Rundfunkaufnahmen und Konzerten in Dresden, Berlin, Hamburg und München ein begeistertes Publikum gewinnen.
Er unterrichtete auf Kursen in Österreich, Schweden, USA und Deutschland, leitet seit 1982 eine Ausbildungsklasse für Violoncello an der Musikakademie der Stadt Kassel und tritt regelmäßig als Solist auf.
Wolfram Geiss spielt ein Violoncello von N.F. Vuillaume aus dem Jahre 1860.
Der Eintritt beträgt sieben Euro und vier Euro ermäßigt für Schülerinnen und Schüler oder Studierende gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Vorbestellungen im Sekretariat der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“, telefonisch unter 05 61/4 10 65, per Fax unter 05 61/4 10 66 oder per E-Mail unter musikakademie@kassel.de. Weitere Informationen auch unter www.musikakademie-kassel.de.
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