27. Mai 2013. Der neue amerikanische Generalkonsul in Frankfurt, Kevin Milas, hat am Donnerstag der Stadt Kassel seinen Antrittsbesuch abgestattet und sich ins Gästebuch der Stadt eingetragen. Oberbürgermeister Bertram Hilgen hieß den ranghöchsten diplomatischen Vertreter der USA nach dem Botschafter in seinem Dienstzimmer im Rathaus willkommen.
Der Generalkonsul des Einwanderungslandes USA interessierte sich im Gespräch mit dem Oberbürgermeister besonders auch für die Integration von Zuwanderern in Kassel, das zu den Modellregionen für die Integration in Hessen gehört. Auch über die großen Jubiläen kassel1100 und Grimm2013 wollte der Gast mehr wissen. Ein wichtiges Thema war die wirtschaftliche Dynamik Kassels, unter anderem mit dem innovativen Potenzial der Universität und dem Schwerpunkt der Erneuerbaren Energien. Einig waren sich die Gesprächspartner bezüglich der Bedeutung von Kontakten auf bürgerschaftlicher Ebene, ob zwischen Privatpersonen, Vereinen, Schulen oder Universitäten.
Kassel hat seit langem intensive Verbindungen in die USA. Es gibt viele Beziehungen familiärer Natur in das klassische Einwanderungsland. Der Tourismus boomt ebenfalls. Die Universität Kassel hat gleich mehrere Partner in den USA. Darüber hinaus bestehen starke ökonomische Kontakte von Kassel in die führende Wirtschaftsnation, so gehören allein zum Kasseler Weltunternehmen K+S über 20 Standorte in den USA. Laut Einwohnerstatistik der Stadt Kassel leben 284 Einwohnerinnen Einwohner mit US-Staatsbürgerschaft in der Stadt, darunter viele Studierende.
Teil der langen Geschichte sind auch die schätzungsweise rund 16.000 Söldner aus Hessen-Kassel, die im Auftrag des Landgrafen im 18. Jahrhundert im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg für den englischen König kämpften. Nach dem Ende der Nazi-Diktatur 1945 gehörte Kassel zur amerikanischen Besatzungszone.
Milas ist seit 2012 US-Generalkonsul in Frankfurt am Main und kennt sich in Deutschland gut aus: Er war mit dem US-Militär in Regensburg stationiert. Er spricht Deutsch sowie als weitere Fremdsprachen Spanisch, Portugiesisch und Russisch. Vor seinem Amtsantritt in Frankfurt war er stellvertretender Botschafter an der US-Botschaft in Kasachstan. Er trat 1981 in den Auswärtigen Dienst ein. Während seiner Laufbahn war Kevin Milas auf fünf Kontinenten in neun Botschaften tätig.
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