Ab sofort kann der Buchdurst gestillt werden
Oberbürgermeister gab in der Otto-Hahn-Schule das Startsignal für den Sommerleseclub
Oberbürgermeister Claus Kaminsky gab in der Schulbibliothek der Otto-Hahn-Schule das Startsignal für den Sommerleseclub „Buchdurst 2013“. Die Karl-Rehbein-Schule und die Lindenauschule beteiligen sich gemeinsam mit der Stadtbibliothek Hanau ebenfalls an dem hessenweiten Leseförderprojekt. In den Sommermonaten sollen Jugendliche „buchdurstig“ werden, indem sie mindestens drei Bücher lesen und bewerten und dann bei einem großen Abschlussfest an einer Verlosung teilnehmen können.
In der gut bestückten Bücherei der Otto-Hahn-Schule wurde Claus Kaminsky von echten Leseratten aus der sechsten und siebten Klasse empfangen, die schon 2012 mit großem Spaß bei „Buchdurst“ mitgemacht hatten. Lesen im Bett, auf dem Liegestuhl oder auch mal in der Badewanne ist fester Bestandteil in ihrem Leben, wie sie unisono kund taten. Ab jetzt stehen in den Schulbibliotheken der teilnehmenden Schulen und in den Stadtbibliotheken am Schlossplatz und in Großauheim üppig beladene Tische mit spannenden, lustigen, abenteuerlichen, fantastischen und romantischen Büchern für jede Interessenslage. Bis zum 28. August haben Schülerinnen und Schüler der fünften bis neunten Klassen aller Hanauer Schulen Zeit zum Lesen. Dann sollten auf der Teilnahmekarte drei Buchtitel stehen. Die ausgefüllten Karten werden in allen beteiligten Bibliotheken entgegengenommen. Bevor sie in die Lostrommeln kommen, müssen die Leserinnen und Leser aber in der Schule oder in den Stadtbibliotheken in einem kleinen Interview unter Beweis stellen, dass sie die Bücher auch wirklich gelesen haben.
Oberbürgermeister Kaminsky wünschte den jungen Leuten viele gute Leseerfahrungen. Er wies darauf hin, dass entgegen mancher Wahrnehmung die Zahl der jugendlichen Leserinnen und Leser in den vergangenen zehn Jahren stabil geblieben ist. „Es gibt keinen Anlass für Kulturpessimismus.“ Das belege die Langzeitstudie „Jugend, Information, Multi-Media“ zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland. Im Jahr 2012 gaben 42 Prozent dieser Altersgruppe an, täglich oder mehrmals in der Woche Bücher zu lesen, 2003 waren es 38 Prozent. In Schulbibliotheken werden Lesefreude und Unterricht miteinander verzahnt. Die Otto-Hahn-Schule habe die Bedeutung einer leistungsfähigen Schulbibliothek schon seit vielen Jahren erkannt, lobte Kaminsky und hob besonders das große Engagement von deren Leiterin Dagmar Hofmann und ihren ehrenamtlichen Mitstreiterinnen hervor.
Mit der Aktion „Buchdurst“ soll eine Lücke in den Leseförderbemühungen öffentlicher Einrichtungen in Hessen geschlossen werden. Initiiert und koordiniert wird die Aktion vom „Arbeitskreis Kinder- und Jugendbibliotheken im Rhein-Main-Gebiet“ sowie dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm e.V., in dem die Geschäftsstelle der Hessischen Leseförderung untergebracht ist. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Eva Kühne-Hörmann, Staatsministerin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, übernommen, zudem unterstützt das Hessische Kultusministerium „Buchdurst".
Pressekontakt: Stadt Hanau, Andrea Freund, Telefon 06181/295-488
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Zum Start von "Buchdurst" hatte sich die Otto-Hahn-Schule ein Lesequiz ausgedacht. Oberbürgermeister Claus Kaminsky spielte auch mit. Foto: Stadt Hanau
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