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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 29.05.2013
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Jugendamt lädt ein: Fachvortrag zum Thema "Mehr Rechte und Verantwortung für Väter?" Im Rahmen der diesjährigen bundesweiten Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ lädt das Jugendamt der Stadt Iserlohn am Mittwoch, 5. Juni, um 14 Uhr herzlich ein zu einem Fachvortrag für alle Interessierten über die Reform der elterlichen Sorge nicht verheirateter Eltern. Bis dato stand die elterliche Sorge nicht miteinander verheirateten Eltern nur dann gemeinsam zu, wenn sie übereinstimmende Sorgeerklärungen abgaben oder heirateten. Ansonsten hatte die Mutter die elterliche Sorge allein. Ohne den Willen der Mutter konnte bislang keine gemeinsame Sorge der Eltern begründet werden. In dieser Regelung hatten sowohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte als auch das Bundesverfassungsgericht einen Verstoß gegen bestehendes Recht gesehen. Referent Joachim Beinkinstadt war Leiter des Bereiches Vormundschaften im Jugendamt Hamburg-Mitte und darüber hinaus langjähriges Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF). Zu seinen Themen, über die er bundesweit in Fortbildungs- und Fachveranstaltungen referiert, gehören Beistandschaftsrecht, Beurkundungsrecht, Familienrecht, Unterhaltsrecht, Unterhaltsvorschussrecht und Vormundschaftsrecht. Das Jugendamt bittet um vorherige Anmelung für diese Fachveranstaltung. Interessierte können sich bis zum 3. Juni anmelden bei Stefan Hornischer von der Abteilung Beistandschaften und wirtschaftliche Jugendhilfe, Telefon 02371 / 217-2211, E-Mail: stefan.hornischer@iserlohn.de |
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