03. Juni 2013. Zur zweiten Ausstellungseröffnung mit Werken von Studierenden der Kunsthochschule lädt die Gesellschaft der Freunde der Musikakademie Kassel e. V. am Freitag, 7. Juni 2013, um 19 Uhr in die Musikakademie am Karlsplatz ein. Nach der erfolgreichen Premiere im April verwandelt nun Saskia Berschinski (Klasse von Professor Radermacher) den Konzertsaal in einen Ausstellungsraum. Der Titel lautet "Aus dem Raum Zeit Kontinuum". Musikalisch umrahmt wird die Vernissage durch Studierende der Klavierklasse von Iwan Urwalow.
Saskia Berschinski wurde 1985 geboren und absolvierte zunächst von 2005 bis 2007 ein Lehramtsstudium in den Fächern Kunst und Englisch. Seit 2007 studiert sie bei Professor Rolf Lobeck (Klasse für alte und neue Medien), seit Ende 2011 auch bei Prof. Norbert Radermacher (Kunst im Kontext). Ihre Ausstellung umfasst ungegenständliche Malerei, für die die Künstlerin Acrylfarbe auf Papier verwendet. Ihre ausgestellten Werke sind etwa 130 x 150 cm groß und enthalten teilweise eine Fülle von Formen und Farben. Interessant ist zudem, wie die Künstlerin den Untergrund in die Gestaltung ihrer Arbeiten einbezieht: So verwendet sie recht dünnes Papier, das auf jedes bisschen Wasser reagiert und dazu neigt, sich zu wellen, sodass sich die Formen unterer Farbschichten oft durch obere hindurch zeigen. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juli in der Musikakademie während der im Konzertsaal stattfindenden öffentlichen Veranstaltungen zu sehen. Wer sie zu anderen Zeiten besichtigen möchte, kann dies über das Sekretariat der Musikakademie (Telefon: 0561/41065 oder E-Mail: musikakademie@kassel.de) vereinbaren. Saskia Berschinski, die auch Mitarbeiterin bei ZirkuTopia und Zirkus Buntmaus sowie Gründungsmitglied von „Höhenrausch - Theater auf Stelzen“ ist, steht selbst für Fragen und Auskünfte zur Verfügung: nordstadtkinder@arcor.de.
Professor Christian Philipp Müller, Rektor der Kunsthochschule Kassel, und Dr. Peter Gries, Direktor der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“, zeigen sich hocherfreut über die neue, intensive Zusammenarbeit zwischen ihren beiden Häusern, die Studierenden wie Publikum neue Erfahrungshorizonte über die Grenzen der künstlerischen Disziplinen und Ausdrucksweisen hinaus eröffne. „Uns war es wichtig, die Musikakademie als Ausstellungsort in Kassel zu etablieren und jungen Künstlern ein Podium zu schaffen, auf dem sie sich und ihre Werke präsentieren können.“, so Gries. Bei den Ausstellungsprojekten gehe es aber auch um eine interdisziplinäre Begegnung von Kunst- und Musikstudierenden. Die Vernissagen werden musikalisch durch Studierende der Musikakademie umrahmt, wobei die Auswahl der Stücke gezielt im Hinblick auf die künstlerisch-ästhetische Gesamtkonzeption der Ausstellung erfolgt: "Wir hoffen auf einen spannungsreichen und anregenden Erfahrungsaustausch.“
Die nächste Ausstellungseröffnung „Zu Gast in der Musikakademie“ findet zu Beginn des Wintersemesters statt. Dann werden wiederum zwei Studierende der Kunsthochschule, Tobias Zarges und Jörn Diedrich, eine Videoinstallation unter dem Titel „Seid ihr nicht der Schwanendreher?“ präsentieren.
Eine Übersicht aller Veranstaltungen steht im Internet unter www.musikakademie-kassel.de.
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