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11. Juni 2013
Weitere Impulse für die Integrationsarbeit im Ennepe-Ruhr-Kreis

(pen) „Ihre Tätigkeit ist ebenso wichtig wie facettenreich. Sie sind dafür verantwortlich, integrationspolitische Handlungskonzepte zu entwickeln, Fortbildungen für Erzieher, Ausbilder und Lehrer anzubieten, Unternehmer mit Migrationshintergrund zu fördern, Bildungspartnerschaften zwischen Kindertagesstätten, Schulen und Elternhaus auf den Weg zu bringen oder Kultureinrichtungen zu unterstützen, sich interkulturell zu profilieren und zu einer verbesserten Transparenz vorhandener Angebote der Integrationsarbeit beizutragen.“ Mit diesen Beispielen ihrer zukünftigen Aufgaben begrüßte Landrat Dr. Arnim Brux jetzt Lale Arslanbenzer, Patricia Riesner und Armin Suceska im Schwelmer Kreishaus. Ihr Einsatzort innerhalb der Kreisverwaltung ist das Kommunale Integrationszentrum (KI), das nach einem Beschluss des Kreistages eingerichtet worden ist und inzwischen seine Arbeit aufgenommen hat.

„Unsere größte Herausforderung im ersten Jahr ist es, ein Integrationskonzept für den Ennepe-Ruhr-Kreis zu erstellen“, kündigte Arslanbenzer, Leiterin des KI, an. Ziel sei es, die Dinge aufzunehmen, die die Städte nicht umsetzen können oder die durch eine interkommunale Zusammenarbeit einen Mehrwert erzielen. „Es geht also darum, bestehende Integrationsangebote der Städte zu verstärken und keinesfalls darum, diese zu ersetzen.“ Um das Papier auf den Weg zu bringen, haben in den letzten vier Wochen mehrere Workshops stattgefunden. Die Teilnehmer, darunter Politiker, Vertreter der Wohlfahrtsverbände, der Bildungseinrichtungen und der Integrationsräte sowie die Integrationsbeauftragten der Kommunen, beschäftigten sich dabei mit den Handlungsfeldern „Bildung und Sprachförderung“, „Arbeit und Wirtschaft“, „Gesellschaftliche Teilhabe, Sport und Kultur“ sowie „Gesundheit und Pflege“.

„Insgesamt konnten wir 160 Menschen begrüßen, mit ihnen über zahlreiche Aspekte der Integration diskutieren und wichtige Erkenntnisse festhalten“, zeigt sich Arslanbenzer mit Resonanz und Zwischenbilanz sehr zufrieden. Ihr erster Eindruck: Das Engagement von Organisationen, Schulen, Migrantenselbstorganisationen, freien Trägern und motivierten Menschen, die sich an der Integrationsarbeit beteiligen möchten, kennt im Ennepe-Ruhr-Kreis keine Grenzen.

„Wir sollten die zahlreichen Chancen, Integration gemeinsam zu gestalten, nutzen. Wir alle sind gefordert, am Arbeitsplatz und in der Freizeit, im Elternbeirat des Kindergartens oder der Schule, in Sportverein oder Partei ins Gespräch zu kommen und Integrationszeichen zu setzen“, so Brux. Mit Blick auf den demografischen Wandel und den damit eng verbundenen Fachkräftemangel hob er zudem hervor: „Berufliche Fertigkeiten von Migranten und Zunwanderern sind wichtig und helfen uns weiter. Wir dürfen aber keineswegs den Fehler begehen, Menschen allein auf dieses Merkmal zu reduzieren. Zudem muss es uns gelingen, eine Willkommenskultur zu etablieren.“

Ansprechpartnerin des Kommunale Integrationszentrums ist Lale Arslanbenzer, Telefon 02336/93 2079, Email: L.Arslanbenzer@en-kreis.de.




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Lale Arslanbenzer und Armin Suceska wurden von Landrat Dr. Arnim Brux im Schwelmer Kreishaus begrüßt. Auf dem Foto fehlt mit Patricia Riesner die dritte Mitarbeiterin des Kommunalen Integrationszentrums/Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis
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Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Pressesprecher Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, Fax: 02336/93 12062
Mail: pressestelle@en-kreis.de, Internet: www.en-kreis.de