11. Juni 2013.
Bei einer Großveranstaltung wie dem Hessentag ist es unvermeidlich, dass zusätzliche klimarelevante Emissionen entstehen - etwa 90 Prozent davon durch die An- und Abreise der Besucherinnen und Besucher. Umso wichtiger ist es, die durch den Hessentag verursachten Emissionen zu minimieren. „Das geht vor allem durch ein intelligentes Mobilitätskonzept und ein gutes ÖPNV-Angebot, das von der KVG mit großem Engagement umgesetzt wird“, erklärte Kassels Stadtbaurat Christof Nolda. „Ziel ist, dass möglichst viele Besucherinnen und Besucher des Hessentags klimafreundlich anreisen, mit der Bahn, dem ÖPNV, mit dem Fahrrad und zu Fuß.“
Mit täglich 57.000 zusätzlichen Fahrgästen rechnet die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) während des Hessentages. Das sind rund 50 Prozent mehr als an normalen Tagen. Für die rund 400 Fahrerinnen und Fahrer der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) bedeutet der Hessentag zehntägigen Höchsteinsatz mit zusätzlichem Dienste und freiwilligem Verzicht auf bereits geplante Urlaubszeiten.
Doch das Nahverkehrsunternehmen mobilisiert zahlreiche weitere Kräfte: So arbeiten während des Hessentages Mitarbeiter aus anderen Bereichen des Unternehmens, etwa der Fahrplanung, dem Gleisbau, den Werkstätten sowie der Ausbildung, ebenfalls im Bus- und Straßenbahnfahrdienst. Unterstützt werden sie von Kollegen weiterer Unternehmen der KVV-Gruppe, etwa der Städtischen Werke, der Netz + Service GmbH sowie den Bäderbetrieben, die für den Hessentag von ihren regulären Arbeitsplätzen freigestellt werden.
Unterstützung kommt auch von außerhalb: 14 Fahrer, vier Busse und zwei Buszüge von anderen Verkehrsbetrieben hat die KVG darüber hinaus gemietet. Diese externen Fahrer und Fahrzeuge werden auf den zum Hessentag eingerichteten kostenfreien Buspendellinien zwischen dem Auestadion und der Karlsaue/Orangerie und zwischen dem Auestadion und dem Buga-Gelände/Landesausstellung eingesetzt.
Längere Arbeitszeiten, mehr Personal: Das gilt auch für die Bus- und Tramwerkstätten der KVG. Denn während des Hessentags werden die Busse und Bahnen stärker belastet sein, als üblich. Zum einen fahren sie fast rund um die Uhr fahren, zum anderen werden sie häufiger voll besetzt sein. Dann müssen Mitarbeiter etwa für die Wartung der Fahrzeuge, für Reparaturen, das Betanken der Busse und die Reinigung der Busse und Trams bereit stehen.
Videoclip zum Thema Mobilität beim Hessentag
"Wie kommen wir am besten zum Hessentag?" – mit dieser Frage haben sich "KasselAssel-ReporterInnen" beschäftigt. Der Clip ist im Internet zu finden unter
http://www.youtube.com/watch?v=GSJlx1wHdco sowie unter www.kasselassel.de
Bei den "KasselAssel-ReporterInnen" arbeiten Schüler an einer kindgerechten Informationsquelle über Politik vor der eigenen Haustür. Mit den "KasselAssel-KlimaClips" eröffnen junge Menschen Gleichaltrigen einen kindgerechten und lokalen Zugang zu Themen des Klimawandels.
In diesem Beitrag wird das Thema Mobilität anschaulich verarbeitet. Auf die Frage "Wie kommen wir am besten zum Hessentag?" wird mit den verschiedenen Möglichkeiten geantwortet und Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Verkehrsmittel werden aufgezeigt. Zudem erklärt Karsten Kamutzki (KVG-Betriebsleiter Technik und Fahrzeuge), was eigentlich die "Klimaflotte" ist und wie der ÖPNV in 20 bis 30 Jahren umweltfreundlicher funktionieren könnte und warum er das auch sollte.
Dass während des Hessentags die Nutzung des ÖPNV die klügste Entscheidung ist, unterstützt auch Theresa Maiwald (Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, Abteilung Verkehrsplanung, der Stadt Kassel) und informiert über das Verkehrskonzept in Kassel.
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